036 | Stress lass nach: Mit bewusster Atmung durch die Hochsaison

Shownotes

Sommerferien, volle Betriebe, unvorhersehbare Situationen und zahlreiche Aufgaben gleichzeitig: Gerade in der Hochsaison gehört Stress für viele Menschen in der Freizeitbranche zum Arbeitsalltag. Doch Stress ist nicht grundsätzlich schlecht. Er hilft uns, aufmerksam, leistungsfähig und fokussiert zu bleiben. Entscheidend ist, ob es unserem Körper gelingt, nach einer belastenden Situation wieder herunterzufahren.

In dieser Folge von Freizeitgeflüster, dem Podcast des VDFU, sprechen Stefan Burian und Valeria mit der Atem- und Stresscoachin Julia Gottinger darüber, wie sich akuter und chronischer Stress unterscheiden und welche Rolle unser Nervensystem dabei spielt. Julia unterstützt Menschen dabei, die Signale ihres Körpers besser wahrzunehmen und mit einfachen Atemtechniken auf Stress zu reagieren.

Unsere Gäste: Julia Gottinger - [Website](https://www.juliagottinger.de/

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  • Atemplaylist Stressless Breath, mit 13 Übungen zwischen 6 und 14 Minuten https://www.juliagottinger.de/stresslessbreath https://www.instagram.com/juliagottinger_/ www.linkedin.com/in/juliagottinger

Moderatoren in dieser Folge: Valeria Torchario-Steinmeier (Leiterin Bavaria Filmstadt) Stefan Burian (Selbstständiger Berater)

Weitere Informationen zum Verband gibt es unter www.vdfu.org

Transkript anzeigen

00:00:14: Ekte Zeitpunkt, um tief Luft zu holen.

00:00:21: So und jetzt alle die Zuhören egal wo ihr gerade sitzt ob im Auto oder im Büro vielleicht auch rauchend oder weint hinter einem Fahrgeschäft dann jetzt am besten alle nochmal zusammen tief einatmen und ausatmen.

00:00:35: denn ich glaube eins ist unsere Branche wirklich sicher der Stress kommt unverhofft und Stress ist ja nicht nur Stress sondern das ist ja auch manchmal einfach nur vielleicht etwas falsch geplant und dann fällt uns alles auf die Füße, vielleicht kommen einfach gerade ganz viele Leute.

00:00:50: Und es passieren einfach Dinge gleichzeitig.

00:00:52: Es ist einfach in unserer Orange nix normal.

00:00:55: kein Tag ist wie der andere.

00:00:57: Da wollen wir euch heute so einen kleinen Service bieten mit einer ganz guten Idee den wir heute mitbekommen oder eine Das war noch nicht mal richtiges Deutsch.

00:01:06: Eine Idee, die wir heute mitbekommen haben.

00:01:08: Sieht ihr?

00:01:08: Jetzt bin ich auch schon selber im Stress weil ich mich total verhasst.

00:01:11: Es sind Sommerferien Leute!

00:01:12: Wir müssen jetzt erstmal runter kommen und ich würde sagen bevor wir runter kommen, kommen wir erst einmal rein.

00:01:18: Herzlich willkommen zum Freizeitgeflüster dem Podcast vom VDFU.

00:01:21: mein Name ist Stefan Burian.

00:01:22: Ich bin selbstständiger Berater für Freizeitatraktion aller Art & Größe in den Bereichen Operations HR und Guest Experience.

00:01:30: Nicht nur ich, sondern ihr da draußen alle die zuhören.

00:01:31: Ihr wisst es ganz genau Sommerferien heißt für uns immer Halli Galli und Remy Demmi Da gehts rund, da kommen die meisten Besucher in Da haben wir unglaublich viel zu tun.

00:01:40: Das ist die schönste Zeit des Jahres Neben Weihnachten würde ich jetzt mal behaupten Für uns in der Freizeitbranche.

00:01:45: Und dann können wir nämlich das tun Was wir am liebsten tun Nämlich unsere Gäste bespaßen.

00:01:49: Wie aber gerade schon gesagt Es geht natürlich nicht immer alles so reibungslos Und dann versucht man auch mit dem Ja mit dem inneren Stressmonster irgendwie zu kämpfen.

00:01:59: Und ich denke mal, das kommt heute nicht ohne Grund das Thema, denn die liebe Valeria aus der Bavaria Filmstadt hat uns das heute mitgebracht.

00:02:08: und jetzt direkt die Frage, Valeria, wie hoch ist denn dein Stresslevel?

00:02:13: Ich bin entspannt heute!

00:02:14: Wir arbeiten mit euch zusammen!

00:02:18: Das ist gut, im Anbetracht der Tatsachen dass ich einen absoluten Stresslevel auf hundertzwanzig gerade habe durch technische Probleme die wir jetzt hier nicht erläutern müssen.

00:02:26: Bin ich es schön dass du ganz entspannt bist.

00:02:28: aber warum hast du denn heute uns dieses Thema Stress und auch dieses Thema Coach oder Coaching von Stress mitgebracht?

00:02:37: Weil ich glaube das das ein Thema ist das uns alle betrifft.

00:02:40: natürlich immer wie jetzt sind ja gerade mitten in der Hauptsaison es ist August Der Stress ist da wahrscheinlich gerade bei vielen am höchsten Sommerfernsehen, wir haben viele Gäste und letztendlich geht auch jeder glaube ich ein bisschen individuell mit dem Thema Stress um.

00:02:59: Und Stress ist ja glaube ich per se nichts Schlimmes würde ich mal sagen.

00:03:03: Wir werden ja heute noch etwas darüber erfahren.

00:03:07: Ich denke das ist was, was jeder wirklich gebrauchen kann.

00:03:11: Kein

00:03:12: Grund die Folge nicht anzuhören!

00:03:13: Das ist gut.

00:03:16: Schon mal ein guter Punkt, Leute!

00:03:17: Bleibt dran bis zum Ende denn unser Ziel ist das ihr auf jeden Fall vielleicht nicht unbedingt tiefen entspannt hier rausgeht aber zumindest ein paar Techniken mitbekommt und ein paar Ideen bekommt wie man mit den Themen umgehen kann.

00:03:27: Und wir beide sind natürlich glaube ich ganz gute Experten im.

00:03:31: Wie ist der Stress im Alltag?

00:03:33: Aber du hast uns natürlich noch jemanden externes mitgebracht der uns nochmal neue Sicht auf das Thema gibt.

00:03:37: findest Du dann im Gepäck?

00:03:39: Ich habe die Julia Gottinger heute mitgebracht und liebe Julia, herzlich willkommen.

00:03:44: Ich würde sagen du stellst dich am besten selber vor.

00:03:49: Hallo und vielen Dank für die Einladung heute zum Podcast.

00:03:52: Ich freue mich total, mit euch über das Thema Stress zu sprechen und darüber wie uns der Arten dabei helfen kann.

00:03:59: Uns auch in den stressigsten Situationen egal wo wir gerade sind.

00:04:03: Egal ob Stefan hat es eben schon gesagt hinterm Fahrgeschäft mit den Gästen oder wo auch immer.

00:04:08: Wir so ein paar Techniken mitnehmen, die ihr ohne dass es jemand mitbekommt auch jederzeit anwenden kann.

00:04:16: Valery hat schon gesagt, mein Name ist Julia Gottinger.

00:04:18: Ich komme aus oder ich wohne in München und ich bin mittlerweile Atem- und Stresscoach.

00:04:25: Das war aber nicht immer so sondern ich habe eine sehr wilde Zeit hinter mir in der ich sehr vieles war aber mit Sicherheit nicht entspannt.

00:04:34: Ich war einige Jahre als Anwetin in der Großkanzlei und hab dort sechzig plus Stunden gearbeitet war immer erreichbar und tatsächlich kenne ich.

00:04:44: Ich fahr zwar nie in einem Freizeitpark, aber ich kenne die Gastdruck ganz gut, denn ich nenn mich selber tatsächlich auch Gastro-Kind!

00:04:50: Ich bin mehr oder weniger im Hotel aufgewachsen also mein Papa hat ein Hotel geführt und dort habe ich meine ganze Jugend und junge Erwachsene da sein immer mitgearbeitet und kenne deswegen diese stressigen Zeiten total gut werden in Riesen Biergarten zu Hause.

00:05:04: Das heißt, der August war auch bei uns somit die stressigste Zeit und kann mich sehr gut hineinversetzen in das was es bedeutet auch immer freundlich sein zu wollen und irgendwo auch zum müssten Dienstleister zu sein und dabei aber sich selber nicht so vergessen.

00:05:21: Danke!

00:05:21: Das ist echt mein Gastro-Hotellerie.

00:05:24: Das sind alles letztendlich oder wir in der Freizeitbranche... ist ja bei vielen Freizeitbetrieben auch manchmal eins, die nämlich freizeit betrieb sind Gastronomen-Hoteliers.

00:05:35: Also von dem her glaube ich das ganze Thema.

00:05:37: in der Dienstleistung haben wir die mehr oder weniger gleich Themen da.

00:05:44: Du hast es gerade gesagt du bist heißen wilde Hintergrund hast du gesagt welche Station haben sich denn eigentlich dann zum Arten und Stresscoach gemacht?

00:05:51: Und was ist dein Fokus heute?

00:05:55: Also begonnen habe ich, wie ich es gerade eben schon gesagt hab als Anwetin.

00:05:59: Ich habe dort eine Großkanzlei gearbeitet und ... Ich liebe es, Dienstleisterin zu sein und das ist ja dasselbe auch in der Gastronomie.

00:06:09: Auch wenn's nach außen ziemlich unterschiedlich ist.

00:06:11: aber irgendwann haben wir doch finde ich einen gleichen Zweck bei Dienstleisters sein.

00:06:15: Das immer so eine gebende Position umbringt automatisch ein gewisses Stresspotenzial auch mit weil man ja auch möchte, dass die Menschen für die mit denen man arbeitet auch zufrieden sind und auch immer so einen gewissen Zeitdruck hast.

00:06:28: also den Moment sozusagen Wahrnehmst und bin ganz viele Jahre als Anwältin über meine Grenzen gegangen, habe ein Leben im Extrem geführt.

00:06:37: Sowohl jetzt beruflich als auch privat oder im Ehrenamt Und ich war irgendwann sehr sehr ausgelaugt.

00:06:45: Ich kann mich noch sehr gut erinnern an einem Moment das war der Erste Elfte, zwei Tausend neunzehn.

00:06:52: Meine Zündschnur war zu dem Zeitpunkt schon echt richtig kurz.

00:06:55: also ich bin so pumpig geworden irgendwann auch und ich bin jeden Morgen schon nie wirklich so richtig erholt aufgewacht sondern immer mit so einem leichten Katergefühl kennt ihr das?

00:07:05: Und so richtig mein Kopf war schon oft... wirklich so Ideen, was ich heute alles zu tun habe.

00:07:12: Und mein Stresslevel ist sehr schnell hochgegangen.

00:07:15: und dann war eben dieser erste November-Zei-Tausend-Ninzehn.

00:07:19: das war ja ein Feiertrag und meinen Kühlschrank der war aber komplett leer weil naja ich hatte halt keine Zeit einkaufen zu gehen.

00:07:26: Ich bin dann zum Ostbahnhof in München gelaufen hab dort eingekauft und ich weiß noch sehr gut wie ich auf dem Rückweg an der Ampel stand.

00:07:36: Zu mir selber gesagt habe ich irgendwie auch so ein bisschen sauer auf mich selber war.

00:07:40: Und wenn ich gefragt hab, warum musst du denn eigentlich immer gesund sein?

00:07:45: Warum kannst du nicht einfach mal krank sein damit du mal zu Hause bleiben kannst um dich zu erholen?

00:07:51: dreieinhalb Monate später hat mein Handy geklingelt in der Kanzlei zwischen zwei Terminen und... ...auf der Gegenleitung war ein Radiologe und der hat zumindest gesagt Frau Gottinges tut mir wirklich sehr leid, aber es ist eindeutig.

00:08:06: Sie haben Brustkrebs und die erste Frage, die ich mich in dem Moment gestellt habe war wer soll jetzt eigentlich meine Arbeit machen?

00:08:17: Ich hab dafür keine Zeit!

00:08:19: Ich habe mich nicht gefragt wie was es braucht um gesund zu werden sondern das Erste was ich mich gefragt habe war wie das jetzt mit der Arbeit funktionieren soll.

00:08:29: Also habe ich so richtig high-performa mäßig weitergearbeitet.

00:08:32: Auch während meiner Chemotherapie hatte meine Perücke und mein Bläser rechts neben mir auf dem Stuhl hängen, das war damals die erste Corona Lockdown Phase.

00:08:41: Ich glaube da kann man sich in der Gastro auch gut daran erinnern.

00:08:44: Und hab mir für Termine... Damals haben wir alle angefangen den Videotherminen zu machen, dass ich mir Perücke um Bläse übergezogen damit ich für Mandanten nicht krank ausgesehen habe.

00:08:54: Irgendwann ist mir dann so richtig die Puste ausgegangen und ich war einem Punkt, wo ich mich entscheiden musste.

00:08:59: Will ich mich um meine Gesundheit kümmern oder will ich arbeiten?

00:09:02: Und habe mich dann krank gemeldet aber so skurrilerweise... Und jetzt rückblickend weiß ich auch, weshalb das so war.

00:09:10: Ich habe mir sofort neue Projekte gesucht und ich hab mir dann überlegt naja ok jetzt wo ich nichts zu tun habe könnte ich mich eigentlich einen Sixpack antrainieren oder promovieren?

00:09:18: Und ich bin dann als dieses echt zurückblickend total skrill und ich weiß noch so genau.

00:09:23: ich bin da.

00:09:23: zu meiner Operation.

00:09:24: es ist eine vierstündige Operation wenn ich ins Krankenhaus ein gereist mit einem Koffer voller Urteile voller Akten voller Bücher Weil ich zu dem Zeitpunkt an einem Buch über Homeoffice geschrieben habe, dass wir als Team damals geschrieben haben und da wollte ich unbedingt mit dabei sein.

00:09:45: Ich dachte mir sind noch im Krankenhaus!

00:09:46: Da hast du ja nichts zu tun.

00:09:48: Also Spoiler?

00:09:49: Ich hab nicht im Krankenhause geschrieben weil ich einfach fix und fertig war nach der Operation aber ich habe das danach geschrieben, als sie noch nicht mal so richtig meine Arme heben konnte.

00:09:59: Und rückblickend weiß ich, dass ich weitergearbeitet habe schon auch irgendwo zu einer Selbstwirksamkeit, aber vor allem weil ich gar nicht wusste wer ich bin wenn ich nicht arbeite.

00:10:10: Und dann habe ich mich so gefragt was sich denn eigentlich mit meinem Leben machen möchte das mir wichtig ist und Bin immer wieder auf das Thema zurückgekommen weshalb ich eigentlich anwältigen geworden bin und es hat mir auch die Gastrosuhe getaugt hat.

00:10:25: Ich wollte immer etwas mit Menschen machen.

00:10:27: ich mag das total gerne wenn es Menschen gut geht, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und habe so geguckt was es denn so gibt damit.

00:10:35: Und dann hab ich meinen Kanzlei-Shop tatsächlich erst mal gekündigt, hab eine systemische Coachingausbildung für ein Jahr gemacht bin in den Konzern gegangen als Arbeitsrechlerin um nochmal so ein bisschen Energie auch zu tanken um einen strukturierten Arbeitseitag zu haben und hat mich parallel selbstständig gemacht.

00:10:55: wurde dieses Calling immer lauter von der Selbstständigkeit und gleichzeitig habe ich mich erschabt, wie ich immer wieder in meine alten Stressfeilen reingetappt bin.

00:11:04: Also immer wieder kam ich an dem Punkt wo ich einfach total ausgelaugt war, wo ich abends um einundzwanzig Uhr noch unbedingt zu Abend gegessen hatte, wieder schlecht geschlafen hat rückenschmerzen bekommen habe und da habe ich gemerkt okay ... bei anderen ganz gut Grenzen setzen.

00:11:20: Ich kann so, ich meditiere... ...ich mache schon Coaching selbst Persönlichkeitsentwicklung,... ...aber mein Körper der kommt einfach nicht hinterher!

00:11:30: Ich habe so ein krasses Tempo drauf,... ...dass sich für jedes Problem sofort eine Lösung finde,... ...weil ich immer unter Zeitdruck halt auch gearbeitet habe und deswegen sehr gut darin bin,... ...für Probleme Lösungen zu

00:11:41: finden.".

00:11:42: dass ich das auch so auf mich angewendet habe und bei mir selber so schnell unterwegs war.

00:11:47: Und mein Körper, den hat es einfach ausgelaugt dieses Tempo, das sich davor angelegt hab.

00:11:53: Dann hab' ich ge-googelt und geguckt wie man seinen Körper mitnimmt, wie man ein bisschen langsamer wird... ...und da kam ich immer wieder auf das Thema Atmen!

00:12:04: Und dann habe ich mich da so ein bisschen eingelesen, habe selber angefangen in der Breathwork zu machen, Atemübungen zu machen und habe gemerkt krass was das für einen Effekt einfach hat.

00:12:15: Direkt auf mein Leben, ich kann mich sofort runter regulieren egal wo ich bin und ich kann es aushalten mal in Ruhe zu sitzen, mal da zu sein denn das war etwas was sich davor nicht konnte, ich konnte einfach nie nichts tun.

00:12:31: Und dann habe ich gemerkt, okay.

00:12:34: Ich will hier alles darüber wissen.

00:12:36: Dieses Tool scheint ja wirklich so eine Geheimwaffe zu sein.

00:12:41: und dann hab' ich mich angemeldet zur einer einjährigen Ausbildung.

00:12:44: Ich ausbilden lassen zu einem Atemcoach und Breathwork Facilitator und eigentlich habe ich das nur für mich gemacht weil ich selber mit meinem Stress klarkommen wollte.

00:12:53: aber ich habe sehr schnell gemerkt in dieser Ausbildung wenn ich das nicht weitergebe Das wäre unterlassene Hilfeleistung und das kann ich als Einwälder natürlich nicht machen.

00:13:02: Und genau so komme ich zum Atmen, zum Thema Stress.

00:13:05: und heute arbeite ich vor allem mit Frauen in Verantwortung und ich arbeite mit Körperorientierten Coaching und Breathwork weil... Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist ja etwas, was total wichtig ist auch in der Gastro-Branche.

00:13:19: Sie sind kein Widerspruch, sondern sie sind ein Matchmade in Heaven nur.

00:13:23: Wir dürfen lernen das zu nutzen, was wir an uns als Körper da haben.

00:13:29: Ressourcen dann auch?

00:13:30: Genau!

00:13:33: Das ist ein sehr bewegender Weg den du dahinter gehast.

00:13:37: Danke dass es ... Du bist mit uns teils.

00:13:39: Wenn wir jetzt noch mal einen Schritt zurückgehen, wie ordnest du den Stress ein so als Basis.

00:13:45: und warum fühlst dich auch stressig für jeden so unterschiedlich an?

00:13:51: Also Stress ist nicht per se schlecht.

00:13:53: es gibt guten, also so euch Stress und dich Stress, guten schlechten Stress.

00:13:58: Und gleichzeitig ist es schon so, dass auch in unserem Nervensystem das schon wichtig ist, dass wir auf eine bestimmte Art und Weise immer wieder auch einen Stress haben.

00:14:06: Also wir unterscheiden im Nervenystem zwischen dem Parasympathikus und dem Sympathicus.

00:14:11: Der Sympatikus, wenn er Eselsbrücke braucht – ich komme mir das nämlich selber immer nicht merken – des Essensympathicos steht für Stress.

00:14:18: Also der ist dafür verantwortlich, dass er unser Überlebens sichert.

00:14:22: Das ist ja Kampf von Fluchtmodus, unser Überlebensmodus.

00:14:26: Dann haben wir den Parasympathikus.

00:14:28: Der ist total wichtig, weil er uns zur Ruhe bringt und uns entspannt und wie er einfach wieder runterkommt.

00:14:34: also zum Beispiel auch um abends gut einschlafen zu kommen müssen wir in den Parasympathrikos kommen.

00:14:39: Und unser Nervensystem Wir sind evolutionär oder so biologisch noch immer Höhlenmenschen und sind dafür gebaut dass wir acht bis zwölf Minuten pro Tag Stress haben.

00:14:52: Das ist gar nicht mal so viel, das war halt früher der Zeitpunkt wo der Sebelzantiker ankam und wir unsere Leben retten mussten.

00:14:59: Das waren diese acht bis zwölf Minuten Stress pro Tag.

00:15:02: Heute leben wir einfach in einer Welt, wo es richtig viele Stressoren von außen gibt.

00:15:06: Sei's der Lärm sei es Großstädte aber auch also so dass wir mit einem unnatürlichen Licht einfach auch leben das wir gar nicht mehr so vom morgens bis abends leben und dann eben diese Schnelligkeit in der wir heute auch leben die Nachrichtenflut etc.

00:15:23: Deswegen haben wir heute wirklich häufig fünf bis acht Stunden Stress pro Tag Und deswegen ist es so wichtig.

00:15:30: ich werde auch immer wieder gefragt warum?

00:15:33: Meine Oma, die hat ja auch nicht geatmet und hat es auch noch nicht gebraucht.

00:15:37: Die Oma hat aber einfach viel natürlicher gelebt wie wir ganz viel Zeit draußen in der Natur verbracht, in Ruhe und nicht immer sofort ins Handy reingeglotzt.

00:15:46: Und genau deswegen ist so wichtig dass wir lernen immer wieder runterzukommen, dass wir diese Stressspitzen gut abfedern können.

00:15:54: Stress ist grundsätzlich nichts Schlechtes, sondern er ist auch dafür gut dass wir fokussiert sind und produktiv sind.

00:16:00: Also das wir zum Beispiel neue Dinge erschaffen, dass wir kreativ sind aber auch dass eben keine Umfälle passieren, sondern wir einfach halt wirklich genau aufmerksam einfach aus sind.

00:16:12: oder auch während wir beide hier sprechen ist unser Körper auch im Stressmodus, weil wir einfach uns viel unterhalten.

00:16:19: Und genau deshalb ist es so wichtig wenn du einen Job hast in dem du viel sprichst dass du dir immer wieder Zeit nimmst um runterzukommen.

00:16:28: Das heißt also Stress ist schon echt richtig gut.

00:16:30: Gleichzeitig brauchen wir unbedingt die Regulation, damit wir gut schlafen können.

00:16:37: und wenn wir das nicht tun dann merken wir es eben zum Beispiel daran dass wir nachts entweder aufwachen oder eben eh schon schlecht einschlafen, dass wir so eine Gereizzeit haben, die sich manchmal so unkontrollierbar anfühlt was uns manchmal auch danach so leidtut.

00:16:51: Eigentlich wollte ich das gar nicht so hat, aber ich konnte es irgendwie nicht anders.

00:16:55: Dass wir den Fokus auch verlieren.

00:16:56: also wenn wir zu viel Stress haben dann gleitet uns der Fokus weg Wir kriegen dann Konzentrationsprobleme.

00:17:04: Wir machen viel mehr Fehler und auch unser Blutdruck geht nach oben.

00:17:08: Jetzt hast du gefragt warum Stress denn eigentlich für jeden unterschiedlich ist?

00:17:12: Ja

00:17:13: Du kannst dir das so vorstellen dass jede Person hat ein Stress Toleranz Fenster Also einen Fenster innerhalb dessen Man stresst gut aushält und wo, wo es uns aber halt total stresst, wenn wir das überschreiten.

00:17:28: Und von manchen Personen ist der Stress-Toleranz-Fenster wie so ein Klofenster.

00:17:33: So ein ganz kleines Fenster.

00:17:35: Und dann stressen scheinbare Kleinigkeiten eine Person sehr schnell.

00:17:40: Von anderen Personen ist so ein Stress- Toleranz- Fenster wie eine große Panoramafensterfront mit einem richtig schönen Bergblick quasi.

00:17:50: Und je größer das Stress-Toleranz-Felster, desto schneller erholst du dich von Stress.

00:17:55: Also die gleichen Situationen bringen dich schneller wieder runter und desto weniger Sachen gibt es eben auch, die dich so stressen dass es sich den ganzen Tag raushaut oder dass du nachts nicht einschlafen kannst weil du noch immer an die Sachen denkst.

00:18:10: Das Tolle ist, dass wir unser Stress-Toleranzfenster selber beeinflussen können.

00:18:14: Also die sind nicht...

00:18:17: Ist das Fenster einmal eingebaut und kann man nicht vergrößern?

00:18:24: Wir können das Klofenster durch die Panoramafront ersetzen natürlich jetzt nicht über Nacht sondern wir können es Stück für Stück vergrössern also unseren Nervensystem flexibler machen indem eben Wert legen auf kurze Auszeiten, auf Regulationen.

00:18:39: Auf unsere Entdehrungen, auf unseren Schlaf aber auch zum Beispiel unsere eigene Geschichte beeinflusst unser Stress-Toleranzfenster wenn wir zum Beispiel gelernt haben unsere Emotionen immer weg zu drücken und die solange unter Verschluss zu halten bis irgendwann so das Fass überläuft.

00:18:58: Auch das beeinflußt unser Stress Toleranz Fenster weil unser Körper sehr viel Energie darauf aufwendet, ja diese Emotionen nicht rauszulassen.

00:19:07: Und ich hatte zum Beispiel eine Klientin die war Führungskraft in einem ganz internen als so einen internationalen Konzern und die hat sich so richtig aufgearbeitet alles immer für alle gegeben geguckt dass es ihrem Team geht das ist allen gut geht und hatte war immer einfach unfassbar angespannt wenn es irgendwelche Projektabgaben zum Beispiel gab oder Termine in denen sie halt irgendwie Ja vorne stand uns jetzt da wirklich so sich nächtelang dafür vorbereitet und dann haben wir irgendwann mal geguckt, woher das denn kommt.

00:19:43: Dass sie sich einfach nicht eingestanden hat Fehler zu machen und dass immer alles perfekt sein musste also dass die diese ganzen E-Mails noch einmal dreimal durchgelesen hat bevor sie irgendwas rausgeschickt hat.

00:19:54: Und was dahinter steckte war am Ende, dass Sie in Ihrem ersten Job Eine Führungskraft hatte, die sie richtig niedergeputzt hat jedes Mal wenn sie ein Fehler gemacht hat.

00:20:08: Und dass sie sich deswegen das überhaupt gar nicht getraut hat weil die Nervensysteme gesagt hat du darfst keine Fehler machen.

00:20:15: Das ist gefährlich.

00:20:16: und genau da sind wir dann reingegangen in diese Fehlerkultur in dem Thema Perfektionismus und haben zum Beispiel auch so der Stress Toleranz Fenster erweitert.

00:20:27: Umgleichzeitig geht es auch schon mit Dingen, die wir tagtäglich machen.

00:20:31: Also außerhalb von dem Coaching und zwar mit Atemübungen indem wir unser Nervensystem da drauf trainieren immer wieder zur Ruhe zu kommen Und so unser Stresszollern ans Fenster vergrößern.

00:20:42: Das

00:20:43: ist gut also dass man immer die Option hat das auch selbst dann Zu bestimmen und aus den kleinen Klofenster dann tatsächlich das Panorama Fenster zu machen.

00:20:54: Genau weil das Ding ist ja nämlich so Du hast ja auch mit Gästen.

00:20:59: Du hast keinen Einfluss darauf, wie gut gelaunt die sind?

00:21:02: Wie viel sie sich beschweren?

00:21:05: Was heute auf dich zukommt... Also du kannst die Gäste jetzt mal oder deine Kollegen nicht beeinflussen, was sie zu dir sagen und reagieren.

00:21:13: Aber dass du selber in der Hand hast ist, wie du damit umgehst.

00:21:17: Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir dieses Fenster vergrößern.

00:21:22: Du warst vorhin gesagt, das ist diese acht bis zwölf Minuten Stress schon vor vielen,

00:21:26: vielen Jahren,

00:21:28: tausenden von Jahren schon bei unseren Vorfahren gab.

00:21:31: Mir kommt dann eine Frage und zwar woran merkt man denn, sag ich jetzt mal in seinem Körper auch was denn so ein akuter Stress ist der dann auch okay ist also dieses ich muss vom Zebelzahntiger begriffen im übertragenen Sinne oder nee das ist eigentlich schon chronischer Stress?

00:21:47: Ja ja das ist voll die gute Frage, das werde ich auch immer wieder gefragt.

00:21:52: Also so chronischer stress sehr häufig mit so einer Grundanspannung einher.

00:21:57: Wie ich es auch vorher schon gesagt habe, dass du morgens schon Geräte aufwachst und dich gar nicht mehr so richtig erholt oder ausgeschlafen fühlst – inneren Unruhe auch.

00:22:08: Du merkst, dass dir schwer viel Pausen zu machen nimmst ja auch kaum Pause wenn du immer das Gefühl hast, du bist noch nicht fertig oder kannst jetzt nicht zurückkommen.

00:22:17: Du merkst es auch daran, wenn abends du noch immer festhängst in Dingen die am Tag passiert sind und die dir lange Nachhängen so Gedankenkreisen drinnen bist aber auch, dass du Konzentrationsprobleme zum Beispiel hast oder dass du merkst viel länger plötzlich für Aufgaben brauchst, die eigentlich mal leichter gingen.

00:22:36: Also dass du manchmal auch so dahin prokrastinierst und gar nicht so richtig dich konzentrieren kannst.

00:22:43: Das ist wo dann du merkst das du in einem chronischen Stress bist.

00:22:46: Akute Stress Jetzt einfach über mehrere Stunden am Tag, zum Beispiel so ein Tag der einfach richtig anstrengend ist.

00:22:53: Der sehr stressig ist aber danach du dir wieder Zeit hast um runterzukommen zur Entspannung.

00:22:59: Ist manchmal auch so'n bisschen belohnender Tag.

00:23:01: Ja

00:23:01: es kann ja auch immer cool sein wenn man, wenn's mal stressig war und dann sagt man Mensch man hat geschafft die Gäste waren halt glücklich und das sieht man sich ja auch rot.

00:23:11: Genau

00:23:11: voll!

00:23:12: Auch diese Tage in der Gastro die so... wie nichts verfliegen.

00:23:17: Wo du merkst, krass jetzt ist schon Abend.

00:23:20: ich war die ganze Zeit bis hier und hatte immer ganz gut was zu tun.

00:23:23: das wäre so ein akuter Stress.

00:23:26: Aber wichtig ist eben danach immer wieder Zeit zum Runterkommen sich zu nehmen.

00:23:31: Und das Ding ist tatsächlich dass schon nach vier Tagen akut im Stress wenn du das immer zusammenbeilst und nicht die Zeit nimmst zum runterkommen Dass du schon dein langsames Feld vom chronischen Stress Betritts, weil unser Körper der braucht für eine gute Tagesform.

00:23:48: Braucht er einfach immer wieder diese Erholungszeiten und das runterkommen?

00:23:52: Und wenn wir das gar nicht machen, dann trifftet irgendwann dieser akute Stress in Richtung chronischer Stress.

00:23:59: Ja, gut dass du es jetzt auch nochmal so differenziert uns dargestellt hast, weil eigentlich ja jeder ein bisschen mal reinhören kann von den ganzen Beispielen die du genannt hast und guckt okay ist das vielleicht doch ein Thema wo ich jetzt mich mal mit beschäftigen sollte.

00:24:15: So ist nicht nur dieser eine Tag und Probe anstrengend, sondern eigentlich jeden Tag so.

00:24:19: Das passt dann ganz passend bei der nächste Frage weil auf deiner Webseite schreibst du, du atmest mehr als zwanzigtausend Mal pro Tag.

00:24:28: Wäre doch cool wenn Du wüsstest wie Du Dich damit regulierst, aktivierst kontrollierst und fokussierst oder?

00:24:36: Was genau meinst Du damit?

00:24:37: Weil das wäre dann eigentlich schon so ein... Also ich nehme es jetzt sogar Punkt okay, so in die Lösung schon.

00:24:43: Ich habe jetzt

00:24:43: das gestellt

00:24:44: und da ist ein Stress.

00:24:45: ich hab vielleicht einen Thema damit.

00:24:46: So und jetzt!

00:24:49: Yes genau das ist es richtig coole dass wir den Atem nutzen können und das Tolle am Atem ist, sag ich immer.

00:24:56: Du gehst nie ohne deine Lunge aus dem Haus.

00:24:59: Das heißt du hast ihn immer dabei und kannst nicht sagen, hab heute die Yogamatte vergessen, kann es leider nicht machen oder meine Tunde stehen zu Hause, sondern egal wo du bist, du kannst es immer nutzen.

00:25:10: Und genau jeder Mensch atmet ca.

00:25:12: Zweiundzwanzigtausend Atemzüge pro Tag.

00:25:15: Das ist echt wild!

00:25:17: Es einfach unfassbar viel.

00:25:22: der Atem, der ist Teil von unserem autonome Nervensystem.

00:25:25: Also das heißt er passiert automatisch ohne dass wir darüber nachdenken wie zum Beispiel auch unser Herzschlag oder unsere Verdauung.

00:25:32: aber das coole am Atmen ist, dass du den auch aktiv steuern kannst.

00:25:40: also du kannst während wir hier sitzen und stehen Atmen wie die ganze Zeit, ohne dass wir jetzt ja die ganzen Sachen ein aus, ein aus.

00:25:48: Es wird uns ja irgendwie vom Gespräch auch ganz gut abhalten.

00:25:53: aber wir können uns eben ganz bewusst hinsetzen und auf eine gewisse Art und Weise atmen um runterzukommen.

00:25:59: Und wenn wir das tun, wenn wir unseren Atem nutzen um zu entspannen dann regulieren wir gleichzeitig auch das komplette restliche autonome Nervensystem.

00:26:09: Also unser Herzschlag wird langsamer unsere Verdauung kontrollieren wir damit auch.

00:26:15: Kennst du vielleicht auch wenn man so ganz stressige Phasen hat?

00:26:18: Das merkt man sofort immer an der Verdauerung Und es liegt daran, dass das nicht lebensnotwendig ist.

00:26:25: Sondern wenn wir im Stress sind dann pumpt unser ganzer Körper des Blut und alle Energie dahin um uns überleben zu sichern.

00:26:33: Das heißt in die lebens notwendigen Organe und in die Oberschenkel damit wie schnell weglaufen können vom Sebelzahn Tiger.

00:26:40: Wenn wir uns aber Zeit zum Atmen nehmen und den bewusst einsetzen Dann hat unser Körper einfach die Kapazität alles wieder gut versorgt wird, weil wir nicht beim Überlebensmodus sind und damit auch unsere Verdauung eben automatisch besser ist.

00:26:56: Und auch unser Blutdruck runtergeht, unser Ruhepulz etc.

00:27:02: Das Wichtigste – wenn ihr heute eine Sache mitnimmt aus dem Podcast – das Wichtigeste um dich zu regulieren mit dem Atem ist, atme Vierundzwanzig Sieben durch die Nase!

00:27:15: Null, komme null Minuten Zeit auf Wand.

00:27:18: Sondern es ist nur Aufmerksamkeit die wir lenken auf unseren Atem und das ist eben vor allem deshalb so wichtig weil wir alle Jobs haben in denen wir auch viel sprechen.

00:27:28: Und während wir sprechen atmen wir eher durch den Mund und das aktiviert unsere Sympathikos also den Stressteil des Nervensystems.

00:27:36: wenn wir durch die Nase atmen aktivieren wir automatisch die Entspannungsmechanismen.

00:27:43: Das heißt, wir wollen Vierundzwanzig Sieben durch die Nase zu atmen und man kann sich das ganz gut merken oder auch vorstellen.

00:27:50: Durch den Mund zu Atmen ist wie durch die Nasespakete zu essen.

00:27:54: Das kannst du machen aber es ergibt einfach überhaupt gar keinen Sinn!

00:28:03: Wenn wir jetzt mal so konkret gehen... Das ist auch so ein Tipp, den du jetzt auch bei so stressigen Phasen dann empfiehlst.

00:28:11: also was wenn?

00:28:13: Wir haben sehr gesagt,

00:28:14: es gibt

00:28:15: viele stressige Phasen in denen wir uns jetzt gerade auch befinden.

00:28:17: Ist das dann so eine alltagstagliche Strategie die wir jetzt einfach umsetzen können?

00:28:24: Ja ja genau also absolut und cool da einmal wieder drauf zu achten.

00:28:30: Während du sitzt, dass du durch die Nase atmest aber auch wenn du mit Gästen irgendwo hinläufst gerade oder so, achte immer darauf das dein Mund zu ist und dass Du durch die Nasen atmest!

00:28:42: Und wenn du merkst, du kommst ja sehr schnell aus der Puste Dann geh langsamer.

00:28:47: Also geh in dem Tempo, dass du noch immer durch die Nase atmen kannst.

00:28:52: Denn auch wenn wir durch den Mund atmen und irgendwo hin hasten, dann brauchen wir viel länger um wieder runterzukommen als wenn wir den Weg durch Nasenatmung gemacht haben.

00:29:01: Das ist wirklich der einfachste und allerbeste Tipp, Vierundzwanzig Sieben durch die nase Atmen.

00:29:08: Es heißt eigentlich... Wenn von zuhören jetzt nicht Glas was es bedeutet.

00:29:13: das heißt einfach mal den Mund halten

00:29:16: Ein

00:29:17: und auch durch die Nase wieder.

00:29:19: Genau, also wir atmen immer durch die Nasen ein und immer durch den Nase aus.

00:29:25: Und das machen wir einfach im Ruhezustand während wir sitzen, während wir stehen, während Wir gehen bei allem was wir machen außer wenn wir reden oder essen dann ist der Mund offen.

00:29:35: Ja klar.

00:29:38: Das ist total gut.

00:29:39: Es ist wirklich so eine kleine Art Mikrointervention, die man hat.

00:29:43: Hast du da noch einen Tipp für uns?

00:29:45: Ja.

00:29:45: Kann man schmassige Phasen haben oder vielleicht auch entspannte Phasene?

00:29:48: Man darf wahrscheinlich auch entspannt durch die Nase nicht unter Ausfahrung.

00:29:52: Unbedingt!

00:29:53: Also Atmen ist... ich sage immer das es erste Hilfe Also so ein Pflaster, dass du dir direkt drauf leben kannst.

00:30:00: Aber es ist auch Prävention.

00:30:01: Also je mehr du durch die Nase abmisst und je mehr Du dir Zeit dafür nimmst, das zu praktizieren, desto entspannter bist du auch schon!

00:30:09: Und desto schneller gehen.

00:30:10: so geht der...geht die Kurve nach einer stressigen Phase auch wieder nach unten weil du dich immer wieder selber regulieren kannst.

00:30:17: Und was total cooles wir haben ja immer so eine Vorstellung von einer gesunden Routine oder so und das wird immer wieder gepredigt, du musst irgendwie so ne zwei Stunden Morgengroutine haben.

00:30:28: Oder selbst dreißig Minuten.

00:30:30: also dafür hat einfach faktisch keiner Zeit.

00:30:32: aber das was ich euch jetzt sage dafür habt ihr alle Zeit denn es gibt die Neunzig Sekunden-Regel.

00:30:40: Neunzig Sekunden bewusste Nasenatmung die senken schon dein Stressleveln.

00:30:46: Also wenn du sowieso auch schon den ganzen Tag durch die Nase atmest idealerweise und dir, du merkst so war jetzt... Jetzt reicht's mir gerade.

00:30:54: Ich kann grad nicht mehr sich anstatt zum Handy zu greifen auf Instagram zu datteln, dir neunzig Sekunden zu nehmen um ganz bewusst zu atmen und das zu spüren.

00:31:06: Schon das hilft, um sofort in der Situation dein Stresslevel merklich zu senken.

00:31:12: Und neunzig Sekunden, die haben wir immer Zeit.

00:31:14: Sei es wenn wir irgendwo in der Schlange stehen, sei es wenn Wir In der Pause an einer Mikrowelle an der Kaffeemaschine stehen oder auch Wenn wir auf dem Weg irgendwo hin sind nicht Alles mögliche werden gehen zu machen Sondern bewusst mit seinen Schritten sich zeit zu nehmen zu atmen und so auf dem weg Sich einfach schon zu regulieren.

00:31:38: und ich finde das ist so cool weil Das ist also beides davon ist eigentlich Kein Zeitaufwand.

00:31:45: Ist das, weil du gerade gesagt hast, dass auch mit den Routinen ist es auch was, wo ich in Anführungszeichen außerhalb dieser Stresssituation machen kann?

00:31:51: und zum Beispiel morgens liegt man noch im Bett und sagt so bevor ich jetzt aufstehe bleibe ich jetzt normal eben diese neunzig gut man hat jetzt wahrscheinlich keine Stoppuhr neben sich aber einfach nochmal bewusst liegen und schließt man da die Augen?

00:32:04: Ist das bei... ist das mit geschlossen mit offenen Augen besser?

00:32:07: also gibt's da auch so empfehle oder sagst Hauptsache atmen.

00:32:11: Voll gut, dass du das fragst.

00:32:13: Du kannst es immer machen!

00:32:15: Es gibt keine Gefahr wenn du dich auf dein Atem fokussierst.

00:32:19: Also machen wir E-Twenty-Tausend mal pro Tag.

00:32:22: da können wir dann natürlich ein paar davon bewusst auch nehmen und das nutzen was wir haben.

00:32:27: Und du machst es so wie sie es für dich gut anfühlt mit Augen offen oder geschlossen?

00:32:31: Auch da gibts kein richtig oder falsch.

00:32:33: Für manche Menschen fühlt sich's einfach unangenehm an die Augen zuzumachen Manche finden es aber super.

00:32:41: Und das machst du so, wie's für dich gut ist wenn du deine Augen offen hast.

00:32:44: vielleicht magst du dir irgendwas suchen dass du grad gern anschaust.

00:32:48: Irgendwas was dir taugt vielleicht nicht unbedingt das Chaos zu Hause oder irgendwas lass dich stress dein Laptop oder so sondern irgendwas wo du merkst hey da schau ich grad gerne hin und da einfach dir die Zeit zu nehmen.

00:33:03: also wenn du Wenn du kannst und möchtest, empfehle ich das unbedingt des Morgens direkt zu machen vor du aufstehst oder nach dem Aufstehen.

00:33:13: Und wenn du dir länger als neunzig Sekunden Zeit nimmst dann schadet es natürlich auch nicht aber schon allein für sich.

00:33:19: vielleicht magst du dir an wenn du die neunzig Sekunden nicht so gut vorstellen kannst.

00:33:23: sag einfach ich mach jeden Morgen fünf bewusste Atemzüge bevor ich aufstehe.

00:33:29: Ja das ist.

00:33:30: oft hat man das Gefühl Das ist so simpel Man braucht was ganz fancyes und es muss irgendwie, man muss sich für fünf Stunden Zeit nehmen.

00:33:39: Es muss ganz viel Geld kosten.

00:33:40: aber eigentlich ist das ganz schön dass du jetzt einfach auch so wirklich simple Tipps uns mitgibst wo man sagt ja wenn man am Fahrgeschäft steht oder gerade sich eine umtrete oder die Pause geht dann eben vielleicht auch nicht aus Handy guckt sondern sagt so da hat mich einfach nochmal durch und nutze den Weg zur Toilette selber oder zum Pausenrahmen.

00:34:04: Einfach auch von diesen Gewohnheiten, die man ja sonst hat mit diesem Handigreifen und dann auch gleich direkt irgendwas zu klären sondern erst einmal für sich zu regulieren um dann wieder mit uns vorhin noch angesprochen leistungsfähig ja dann auch zu sein

00:34:19: genau Absolut, das hilft dir halt wirklich dabei dass du dich dann auch nachmittags konzentrieren kannst und sie selber auch immer wieder dabei zu ertappen.

00:34:27: Ich merke es ja bei mir auch selber wenn ich auch mal viel Stress habe wie schnell ich dann auch immer zum Handy greife anstatt mir kurz Zeit für mich zu nehmen, obwohl ich genau wüsste oder genau weiß es wird mir voll gut tun.

00:34:43: Mir jetzt was Gutes zu tun und mir immer wieder zu sagen hey jetzt nimmst du dir einfach nur fünf Atemzüge.

00:34:48: das ist so basic.

00:34:50: da kann man eigentlich gar nicht sagen da habe ich keine zeit für und weil du gerade gesagt hast es braucht gar nichts fancy.

00:34:55: ne es braucht wirklich nichts fancy.

00:34:57: also unser Körper wurde ursprünglich so gebaut, dass wir alles haben was wir brauchen.

00:35:01: Also auch der Höhlenmensch die hatten kein Fancy irgendwas sondern nur den Körper und genau das reicht also auch aus.

00:35:12: Wir dürfen es einfach wieder mehr lernen wie Mensch sein geht.

00:35:16: Ich habe oft das Gefühl wir haben das so richtig verlernt mensch zu sein Sondern hängen in einem Stress drinnen und auf Social Media.

00:35:27: Und leben gar nicht mehr so, wie wir eigentlich gedacht wurden?

00:35:32: Ja ich habe da jetzt auch gerade so ein Bildwerk auftrennen.

00:35:35: ja wenn man jetzt auch an

00:35:37: die

00:35:38: stressigen Situationen denkt und wenn dann vielleicht auch gerade Teamleads oder Führungskräfte dann auch mal zu den Kollegen oder zu den Mitarbeitern auch aus einer Situation herausnehmen sagen jetzt atmest du erst einmal durch Dann ist das wahrscheinlich auch Genau so.

00:35:53: was damit gemeint, dass man das erst mal raus und abatmet.

00:35:58: Um dann wieder frisch an die Safferrand zu gehen?

00:36:03: Genau also der Spruch kommt nicht von irgendwo.

00:36:05: Das hat schon seinen guten Grund, dass Man sagt atme erstmal tief durch und dann machen wir weiter.

00:36:14: Und was ja auch bei uns gerade oft ist... Wir haben vorher noch über Gäste gesprochen, man weiß immer nicht wie sind sie drauf?

00:36:21: oder Manche Sachen sind ja nicht planbar, nur bei uns auch.

00:36:27: Und hast du für unsere Zuhörer dann irgendwie auch noch Tipps wie Teams trotzdem in Balance bleiben können?

00:36:35: Auch wenn die Planbarkeit vielleicht auch sehr gering ist?

00:36:40: Ja also grundsätzlich ist Schichtbetrieb auf jeden Fall eine Herausforderung fürs Nervensystem weil wir einfach gerne wissen, was auf uns zukommt und bei unser Nervensystem Routinen liebt.

00:36:50: Aber es gibt natürlich trotzdem Dinge die wir machen können.

00:36:54: vielleicht auch noch mal einen Schritt zurück.

00:36:56: ich habe ein richtig coolen Tipp und der kostet auch null Minuten Zeitaufwand.

00:37:00: den will ich unbedingt noch mit euch teilen.

00:37:02: und zwar ist es total super wenn wir uns schnell entspannen wollen Wenn wir uns das hat sich ja auch wieder so basic an den wir uns einfach zurücklehnen.

00:37:14: Ja genau Also, wir sitzen ja ganz oft in Meetings und auch wenn man so mit Gästen irgendwo sitzt oder so.

00:37:22: Wir sitzen ganz oft so nach vorne gewandt oder haben unsere Arme noch vielleicht auf dem Schreibtisch oder so weil wir halt total gut zuhören wollen, weil wir fokussiert und interessiert erscheinen wollen.

00:37:32: aber was das macht ist es stresst uns.

00:37:36: Es aktiviert konstant den Sympathikus und wenn wir uns nur zurücklehnen dann aktiviert das wirklich schon die Entspannung in unserem Nervensystem.

00:37:45: Das heißt, die Kombination aus einmal durch die Nase atmen und sich zurücklehnen kostet beides null Minuten Zeit aber ist super effektiv.

00:37:53: Und das kannst du.

00:37:54: wenn du zum Beispiel an einem Fahrgeschäft stehst Kannst du dich auch einfach da mal kurz anlehnen Anstatt frei zu stehen dir irgendwas suchen wo du mal ganz kurz halt hast.

00:38:03: Genau so eine Wand zum Beispiel Eine Stuhlähne ist natürlich immer ideal.

00:38:09: Aber auch so finden wir immer wieder Sachen, um uns mal kurz anzulehnen.

00:38:13: Und das ist schon richtig cool!

00:38:14: Das hilft dabei aber eben auch mit Teams, wenn ihr auch einige Mitarbeiter habt die am Schreibtisch arbeiten oder im Sitzen arbeiten, immer wieder zu gucken wo ist denn eigentlich meine Stuhlähne und wie sitze ich gerade?

00:38:30: Denn wenn wir es so nach vorne gebeugt sind dann kann unser Atem nicht frei fließen Dann schnüren wir den ab und damit sind wir automatisch gestresst an.

00:38:39: Also das ist so null Minuten Zeitaufwand-Ding.

00:38:44: Jetzt im Schichtbetrieb konkret auch noch mal, da.

00:38:47: es ist einfach umso wichtiger sich trotzdem so kleine Routinen einzubauen also dass man wirklich zum Beispiel Wert legt auf sein Schlaf oder fest der Aufstehzeiten irgendwo hat.

00:39:03: Also so Schichtarbeit oder Unplanbarkeiten ist jetzt auch dem Höhlenmenschen gar nicht so fremd, weil auch da musste ja schon immer irgendjemand das Feuer bewachen.

00:39:10: Also auch da gab es ja ein bisschen Schichten.

00:39:14: der Unterschied war allerdings es gab nicht dieses Drumherum Es gab jetzt nicht das Licht den Lärmen es gab kein Handy keinen Social Media um sich abzulenken sondern diese Erholungszeiten.

00:39:23: die wurden ganz bewusst genutzt.

00:39:25: und das Wichtigste finde ich als Teamlied hast du auch gesagt was kann man mit dem Team machen?

00:39:30: Ist immer das Vorleben Also Vorleben, Vorleben.

00:39:37: Wenn für die Führungskraft das total normal ist sich auch mal kurz auszuruhen, sich mal hinzusetzen wenn es so vorgelebt wird dann traut sich natürlich das Team das auch viel eher nach zu machen.

00:39:48: oder was auch möglich ist, wenn man zum Beispiel in ein Team Meeting reingeht erst einmal das mit neunzig Sekunden stille zu starten.

00:39:59: Ganz oft kommen wir in Team-Meetings.

00:40:02: Überhaupt im Meetings kommen wir total gestresst an, weil davor irgendwas Stressiges war.

00:40:07: und sich einfach mal den Moment zu nehmen um neunzig Sekunden einfach mal stille zu haben da kann ja jeder atmen wie er möchte.

00:40:16: das hilft uns total dabei um wirklich hier gut anzukommen im Moment anzukomen.

00:40:21: und die öfter du das praktizierst dass du mehr Machen die Menschen das natürlich auch so drum herum.

00:40:28: Und was für Führungskräfte finde ich auch total wichtig ist, auch mehr das anzuerkennen wenn es gerade einfach stressig ist oder wenn grad eine hohe Belastung da ist.

00:40:36: schon allein dass man das aussprechen darf und nicht so tun muss als würde das jeder immer gut wegstecken, finde ich einfach total wichtig.

00:40:46: Das ist auch wieder Danke, dass du so simple Sachen mit uns teilst weil es ja wirklich was ist wo.

00:40:52: Also da gibt es ja gar keine hohen Barrieren eigentlich, das nicht zu tun.

00:40:57: Nee, nee ist es nur dass wir gelernt haben, dass wir immer produktiv sein müssen.

00:41:02: also sind eigentlich immer so diese inneren Glaubenssätze die wir haben dass wir keine Zeit für sowas haben.

00:41:08: aber in Wahrheit haben wir keine zeit das nicht zutun sondern wir sind viel produktiver wenn wir uns genau diese Zeit nehmen.

00:41:14: und der braucht jetzt Genau, das braucht nichts fancymäßiges sein.

00:41:19: Sondern so absolute Basics um da einfach den allen Menschen was mir dann die Hand zu geilen.

00:41:26: denn wenn ich entspannt bin es automatisch mein Gegenüber auch entspannter.

00:41:32: Das

00:41:32: spiegelt es

00:41:33: ja.

00:41:34: Und das spiegelst du natürlich auch Gästen, weil du ganz anders miteinander sprechen kannst und ganz anders vielleicht auch merkst wenn jetzt so ein Gast sich total beschwert, du dann nicht sofort zurück keifst sondern wenn du merkst der hat bestimmt heute einen guten Grund dich so anzupampen und das hat gar nichts mit dir zu tun.

00:41:55: Und da einfach in der Situation ruhiger zu bleiben, dann ist es viel einfacher wie wenn du nur die ganze Zeit immer auf dem Gaspedal stehst und ja Menschen fühlen sich einfach viel mehr gesehen fühlen sie sich wohler?

00:42:08: Wenn

00:42:09: wir jetzt mal konkret auch eine Übung machen könnten was wäre das wo wir jetzt einfach uns umzuhören wenn Sie hier dabei sind

00:42:18: was

00:42:19: an die Hand geben wo wir sagen können okay Egal wo ihr seid, was können wir da machen?

00:42:24: Genau.

00:42:24: Das ist auch wieder super simpel.

00:42:27: also besteht aus drei Teilen so eine Übung und zwar das erste ist haben wir schon gelernt, wir atmen nur durch die Nase.

00:42:33: Das zweite haben wir auch schon gelernt wie schauen dass wir uns irgendwo anlehnen?

00:42:37: und das dritte auch das es super basic ist.

00:42:39: Wir nutzen unser Zwerchfell.

00:42:42: Also das ganze nennt sich Bauch-Zwerchfeldatmung Und das zwerch Fell das ist unsere wichtigste Art der Muskel Und der ist aufgehängt unterhalb unserer Rippenbögen, also wenn wir vom Brustbein zu runter gehen.

00:42:53: Die Rippembögen entlang.

00:42:54: da unten drunter sitzt unser Zwerchfee und wahrscheinlich hat jeder schon mal gehört dass man in den Bauchatmen säue.

00:43:00: Das das total gut ist!

00:43:01: Und es ist aber nur die halbe Wahrheit weil unsere Zwerchtfee, das dehnt sich in alle Richtungen aus.

00:43:05: Also dreihundertsechzig Grad, das dient sich in dem Bauch aus, das deint sich in die Rippeböken aus und das diente sich auch in den Rücken aus.

00:43:15: weil uns das am allerschnellsten in die Entspannung bringt.

00:43:18: Wenn wir in die Brust atmen, dann werden wir eher aktiviert und unser Blutdruck, unser Puls geht nach oben.

00:43:24: wenn wir das Zwergfähe mit nutzen Dann kommen wir zur Ruhe und massieren dabei alle Organe.

00:43:29: also die werden automatisch viel besser ihre Arbeit machen.

00:43:33: Und ganz leicht kann man das üben indem er einfach seine Hände nimmt.

00:43:37: und die kannst du entweder hier in deine seitlichen Rippen bögen rein stemmen.

00:43:44: So wird es auch gar keiner merken, wenn du so dastehst und so ein bisschen deine Hände in deine Rippenbögen gestemmt hast oder wenn du ein bisschen Schulter-Nackenschmerzen hast dann nimmst du deine Hände und nimm die rechte Hand und packst sie an den linken Rippembögen also verkreut sie vor deinem Körper und die linke an den rechten und dann atmest du einfach in deine Hende.

00:44:04: Also du stellst dir vor, dass du einatmest und beim Einatmen atmest du in die Hände.

00:44:10: Und die Rippenbögen dienen sich immer nach außen und nach innen wenn du atmest.

00:44:14: Das ist eigentlich der ganze Trick.

00:44:15: damit nutzen wir unser Zwerchfell.

00:44:17: Wenn du so eine leichte Bewegung spürst an den Rippensböken dann machst du es genau richtig.

00:44:24: Ja, unser Körper freut sich sozusagen.

00:44:26: Mit jedem Atemzug, dass er gut versorgt wird mit Sauerstoff.

00:44:30: Unser Gehirn wird versorgt und unsere Organe werden versorgt.

00:44:33: um ganz genau das wollen wir nutzen.

00:44:35: also wir wollen ins Zwerchfeld atmen entweder zeitlich rippen also so Hände in die Zeiten Und wenn du dich so irgendwo hinstellst oder hinsetzt, dich anlehnt durch die Naseatmest dann kannst du da echt am allerschneißend runterfahren.

00:44:48: Gibt es da einen... ich sage jetzt mal zu viel?

00:44:51: Nee Das ist die Atemweise, mit der wir geboren werden.

00:44:55: Das ist unsere ganz natürliche Atmung.

00:44:59: nur die haben wir halt verlernt weil wir einfach ein sehr schnell liebiges Leben führen und viel in den Brustatmen im Stress sind.

00:45:08: Und das ist die Bedingungsanleitung für unseren Körper einfach das wieder zu erlernen womit wir eigentlich auf die Welt gekommen sind.

00:45:15: Und so nutzen wir alles, was wir bekommen haben an Organin und an Körperteilen viel besser.

00:45:21: Wenn wir ganz genau diese Atemtechnik nutzen.

00:45:24: Das ist eigentlich egal immer wenn es einem in den Sinn kommt Hände einstimmen oder überkreuzen nach dem wo man gerade

00:45:31: ins

00:45:32: Reinspülen und rein atmen.

00:45:35: Genau.

00:45:35: Es hilft ja total gut die Hände vor allem am Anfang zur Hilfe zu nehmen weil ansonsten fällt uns voll schwer die Rippen anzusteuern.

00:45:42: aber wenn Körperfeed bekämpft.

00:45:46: Wenn wir das selber spüren, wo wir hinatmen sollen, dann fällt uns das viel leichter.

00:45:51: und irgendwann wenn du das so ein bisschen geübt hast, dann geht es vielleicht auch ganz gut ohne Hände.

00:45:55: aber ich finde das mit Händen ehrlicherweise immer total gut und das hilft total dabei.

00:46:00: Das heißt, wenn wir den Atemprofis alles sind, da brauchen wir unsere Hände gerade nicht mehr dafür?

00:46:05: Wenn's danach gibt, dann wäre ich noch keiner weil ich nutze meine Hände... Ich find' das einfach schön.

00:46:12: Also ich finde, das gibt noch mal so ein extra Entspannungsgefühl.

00:46:16: So no shame für Hände nutzen!

00:46:20: Sehr gut und jetzt haben wir ja viele Tipps von dir gehört.

00:46:26: und auch erstmal um zu verstehen was ist denn eigentlich Stress?

00:46:30: Und welche Möglichkeit wir immer... Du hast es gesagt die Lunge mit uns tragen und die uns helfen kann.

00:46:37: Welche drei Ja, Erkenntnisse-Tipps wirst du unseren Zuhörenden zum Abschluss unbedingt noch mitgeben.

00:46:46: Das Wichtigste alles was Du hast um durch stressige Zeiten zu navigieren und durch diesen August zu kommen, hast Du immer dabei!

00:46:53: Du gehst nie ohne deine Lunge aus dem Haus.

00:46:55: Du brauchst nichts externes, du kannst es überall machen.

00:46:58: Zweitens, Du hast die Zeit.

00:47:01: Neunzig Sekunden haben wir alle, die können wir uns immer wieder zwischendurchnehmen.

00:47:05: Und drittens lieber eine unperfekte kurze Routine, die du täglich und immer wieder anwenden kannst als ne dreißigminütige Routine ,die du vielleicht zwei Wochen machst und dann halt wieder Adapter legst weil du sie einfach nicht mehr in deinen Alltag reinpacken kannst.

00:47:23: Super!

00:47:24: Vielen Dank.

00:47:25: aber ich glaube heute sehr viel mitnehmen können, was wir eigentlich alles in uns schon tragen.

00:47:32: Vielleicht auch irgendwie wissen.

00:47:34: aber letztendlich ist es dann doch zu simpel, aber das findet Impul so gut weil das sind jetzt wirklich Sachen die man echt sich nochmal irgendwo hin pinnen kann und sagen kann okay Nase oder man macht irgendwie ein Nasenbild irgendwo hin eher mal die Hände irgendwo hin.

00:47:49: dass man da irgendwie auch immer so im Alltag dran erinnert wird

00:47:52: ja Voll.

00:47:53: Also immer mal wieder einchecken, wie stehe ich oder wie sitze ich eigentlich gerade?

00:47:58: Atme ich durch die Nase.

00:48:00: Das sind schon die zwei wichtigsten Check-ins und atme ich in die Brust oder atme ins Zwechfehl.

00:48:07: Für mich heute mal wieder zwei Erkenntnisse.

00:48:10: Die erste Sache ist natürlich Atmen.

00:48:14: Wichtig also überlebenswichtig!

00:48:17: Aber vor allem auch leider eine Selbstverständlichkeit durch deine Tipps auch nochmal diese Realisierung.

00:48:25: Es ist

00:48:26: eigentlich super simpel, es is kein Hexenwerk it's no rocket science.

00:48:31: man muss dafür nicht irgendwie irgendwelche IHK Kurse besucht haben sondern diese Zeit sich zu nehmen und selber einfach mal festzustellen.

00:48:40: ich hab jetzt fünf Minuten die nutze ich mal für mich.

00:48:43: das ist absolut gold wert.

00:48:45: deswegen auch von meiner Seite aus vielen vielen Dank für deinen Tipps.

00:48:48: Ich bin noch tatsächlich mittlerweile deutlich entspannter Und hab mir das gerade während du was gesagt hast, habe ich dich hier gesessen.

00:48:55: Ich hab dem Gelauschen einfach so richtig tief durchgeatmet.

00:48:59: und meine zweite Erkenntnis jedes mal für mich als Kindesruhrgebiet ist dass Zwerchfeld auch wirklich mit CH geschrieben wird und nicht mit G. Jedes Mal wenn das jemand sagt ist ja genau richtig weil von uns ist halt alles mit einem G direkt ein CH aber es ist das zwerch Feld tatsächlich

00:49:19: Zwergfälle ist vielleicht der große Bart.

00:49:25: Das finde ich gut, ich glaube besser kann es jetzt auch gar nicht mehr werden.

00:49:29: Julia ganz, ganz lieben Dank für deine ganzen Tipps und Tricks!

00:49:32: Ich hoffe ihr da draußen könnt diese ganzen Sachen mitgeben.

00:49:35: oder noch viel besser lebt das vor.

00:49:37: Das find' ich noch viel schöner dass es auch schon was Julia gesagt hat.

00:49:40: Lebt das Vor?

00:49:42: Fordert das ein?

00:49:43: Gibt Raum dafür gibt die Möglichkeit dafür dass die Leute auch einfach mal irgendwo sich kurz irgendwo einfach mal für sich selber hinstellen können, durchatmen.

00:49:50: Einmal verschnauben, einmal nochmal Fokus auf dich selbst und dann wieder Attacke raus in die Besucherströme.

00:49:57: und ich gucke jetzt gerade aus dem Fenster hoffentlich ins tolle Wetter an den Tag wo wir heute aufnehmen.

00:50:02: das Ruhrgebiet ist ein bisschen grau gerade aber ich denke mal die Sommerferien werden bestimmten Traum weil er ja ganz ganz lieben dank für das Thema.

00:50:09: du bist jetzt auch entspannt.

00:50:10: ich guck mal grade in dein Gesicht Noch entspannter.

00:50:14: Ich lehne mich zurück an meinen Stuhl, atme und schau raus ins Grün und hier in Sonne Wolken.

00:50:25: Ja also besser könnte es ja gar nicht sein.

00:50:26: Und ich würde auch vorschlagen weil ihr die nächste Podcast-Folge, Die Wieberler zusammen machen, starten wir tatsächlich einfach mal mit so einer neunzig Sekündigen stille.

00:50:34: Das wäre gut.

00:50:37: Euch beiden ganz lieben Dank.

00:50:38: und liebe Zuhörerinnen da draußen, wenn ihr mehr wissen möchtet über Julia.

00:50:42: Ihr findet natürlich auch weitere Informationen in den Show Notes.

00:50:45: Und Wenn ihr mehr Wissen möchtest über uns der VODFU was wir machen und was wir so tun dann schaut doch mal gerne auf unserer Webseite vorbei www.vodfu.org.

00:50:54: und wenn ihr Anmerkung, Kritik, Wünsche was auch immer habt könnt ihr uns auch gerne zum Podcast auch anschreiben.

00:51:00: info at vdfu.org.

00:51:04: Entspannte Sommerferie.

00:51:06: Ciao!

00:51:07: Tschüss,

00:51:09: Dankeschön.

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