038 | Shop, Snack, Umsatz: Warum Retail und Gastro zusammengehören
Shownotes
Was passiert, wenn Retail und Gastronomie nicht länger als zwei getrennte Welten gedacht werden? In dieser Folge des Freizeitgeflüsters sprechen wir darüber, wie Freizeitparks und Attraktionen Retail und F&B sinnvoll miteinander verbinden können – gerade dann, wenn Fläche, Personal und Budget begrenzt sind.
Wir sprechen mit Florian Sell aus dem VDFU-Ressort F&B darüber, warum es nicht reicht, einfach einen Kaffeeautomaten oder ein paar Snacks in den Shop zu stellen. Entscheidend ist, Produkte zu inszenieren, klare Prozesse zu schaffen und das gesamte Angebot aus Sicht des Gastes zu denken.
Florian Sell ist Koch, Hotelbetriebswirt und als Vertriebsleiter vei Culimat DACH seit vielen Jahren in leitenden Funktionen der internationalen Foodservice- und Großküchentechnik tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Vertriebsstrategien, dem Aufbau leistungsfähiger Partnernetzwerke und der Einführung innovativer Konzepte und Lösungen für Gastronomie, Hotellerie und Systemgastronomie.
Unsere Gäste: Florian Sell - Website
Moderatoren in dieser Folge: Nouria Benzallat (Head of Retail - Bavaria Filmstadt) Stefan Burian (Selbstständiger Berater)
Weitere Informationen zum Verband gibt es unter www.vdfu.org
Transkript anzeigen
00:00:14: Ich wollte jetzt schon wieder anfangen mit den Sätzen wie.
00:00:17: wir haben doch gelernt und in den letzten Jahren haben wir ja.
00:00:21: Jetzt versuche ich mir gerade spontan irgendwas anderes auszudenken aber muss feststellen immer wieder blicken wir auf die Vergangenheit zurück denn es geht immer viel um Learnings, viel um Dinge auszuprobieren und ich glaube das ist auch unser Credo hier im Podcast Schauen dass es irgendwie besser wird anders wird wie natürlich auch mehr umsatz generieren und auf allen Dingen auch unsere Gäste zufriedener machen.
00:00:44: Aber das können wir nur machen indem wir Dinge ausprobieren, Mut beweisen oder vielleicht in einer der letzten folgen auch einfach mal uns die zeit nehmen und durchatmen und schnauben und einmal vielleicht so ein bisschen runter kommen.
00:00:54: aber heute wollen wir mal etwas anderes herunterkommen nämlich auf einem thema was uns alle super hart beschäftigt nämlich Was verkaufen wir eigentlich in unseren Parks?
00:01:04: Natürlich verkaufen die Erlebnisse, wir verkaufen schöne Zeiten.
00:01:07: Aber literally was verkaufen wie in unseren Shops?
00:01:12: und wie verkaufen Wir?
00:01:13: Und da gab es zuletzt ein sehr netten Austausch im Rahmen des VDFUs.
00:01:18: aber da kann auch unsere Moderatorin vielleicht noch etwas zu erzählen.
00:01:23: Nämlich das Thema kann man gut verknüpfen.
00:01:26: und um euch jetzt hier ein bisschen an der kurzen Leiner halten zu wollen, sage ich erstmal Hallo und herzlich willkommen zum Freizeitgeflüster dem Podcast vom VDFU.
00:01:35: Mein Name ist Stefan Murian Ich bin selbstständiger Berater für Freizei Attraktion aller Art und Größe in den Bereichen Operations HR und Guest Experience Und das Thema, was wir heute verkuppeln wollen – das ist ein bisschen herzblattmäßig – ist das Thema F und B. Also Gastronomie und das Thema Retail.
00:01:51: Denn im Kern sind beides ja Verkauf- und Umsatzgenerierung.
00:01:56: aber wie können diese beiden Themen so miteinander kombinieren?
00:01:58: Dass sie auch die Synergien von beiden Seiten nutzen können?
00:02:01: Ja, wie ich gerade schon hier im Vorgespräch mit meinen beiden Gesprächspartnern gehört habe.
00:02:07: Nicht nur verpackte Waren und da bin ich wirklich sehr gespannt was wir heute alles mitbekommen werden.
00:02:12: aber ich darf jetzt erstmal unseren Moderator bzw unsere Moderatoren begrüßen dürfen in der heutigen Folge.
00:02:18: es ist nämlich die Nuriya aus der Bavaria Filmstadt.
00:02:21: Hallo Nuriha Hallo
00:02:23: Stefan
00:02:24: Hi Magst du uns ganz kurz mal sagen was du in der Bavaaria Film Stadt machst?
00:02:29: Also ich bin in der Bavaria Filmstadt, jetzt sind es zwischen seit acht Jahren tätig und ich kümmere mich.
00:02:34: Ich veranworte den Bereich Retail und habe auch seit ein paar Jahre auch ein bisschen FNB dazu aufgenommen.
00:02:42: Ich will ja gar nicht mehr dazu sagen weil ich konnte ja noch ein bisschen was dazu.
00:02:45: aber so kurz zusammengefasst das
00:02:50: ist das was ich mache genau.
00:02:51: Ich muss jetzt lügen, vor ein paar Wochen einen Treffen im Rahmen des VDFs US mit diesen beiden Themen, die wir heute besprechen werden.
00:02:59: Kannst du uns vielleicht so ein paar Stichpunkte mitgeben?
00:03:02: Was habt ihr an diesem Treffen mitgenommen und was war euer Fokus bei diesem Meeting?
00:03:07: Wir
00:03:08: hatten ja Resortreffen vor einigen Wochen vom FNB und Retail-Resort.
00:03:15: Mein Kollege Florian Zell hat das Ganze organisiert und auch inhaltlich geplant.
00:03:22: Und es ging darum, dass wir in dem Fall zwei Parks besucht haben.
00:03:27: Wir waren in der Nähe von Hannover und da schon wie immer, dass einige Kollegen aus beide Bereiche kommen also zum Bereich FNB oder zum Bereich Retail und da besuchen wir gezielt Parks die halt vielleicht darüber berichten möchten, in dem Fall waren wir zum Beispiel im Potspark.
00:03:44: Der Pots Park hat im vergangenen Jahr einen Shop eröffnet.
00:03:47: der hatte früher nur ein kleines Souvenir Fenster und das war wirklich diese Entwicklung die wichtig war für uns einfach zu sehen.
00:03:55: wie hat das zum Beispiel der Pots park gemacht und geschafft von einem Souvenir-Fenster zum Shop zu kommen.
00:04:02: Und dann waren wir auch im Zoo Hannover, in dem Fall haben wir uns dann auf den Schwerpunkt eher FNB konzentriert, haben aber natürlich die Shops angeschaut und somit ist halt für jeden was dabei aus beiden Bereichen und das ist ich sage jetzt mal so... Die Kernaussage war nicht getrennt fnb zu gucken und Retail sondern was können.
00:04:25: Also was kann fnb von retail lernen und auch umgekehrt tatsächlich.
00:04:29: Und auch zu sehen, wo können wir was kombinieren aus den beiden Bereichen?
00:04:34: Weil unter dem Strich wie du schon gesagt hast das sind die Bereiche wo wir Umsatz machen.
00:04:40: also nachdem die Tickets verkauft wurden müssten wir schauen müssen wir schauen dass die Leute eine schöne Zeit verbringen und auch noch ein bisschen
00:04:49: Geld bei uns lassen.
00:04:50: genau ich finde es ganz schön dass er so thematisch aufgeteilt worden ist gucken kann, wo überschneiden sich die Themen?
00:04:57: Wo kann man das miteinander verbinden und wer hat wo welche Synergien gefunden.
00:05:02: Jetzt hast du ja gerade schon auch unseren Gast hier mehr oder weniger beiläufig erwähnt vielleicht bevor wir den Florian hier mit reinholen.
00:05:11: Vielleicht noch eine Sache was war so dein Key Learning aus diesem Meeting aus dieser Veranstaltung?
00:05:21: mein Key Learning war zuallererst Man kann voneinander lernen, definitiv.
00:05:28: Man sollte mutiger sein auch im Bereich Retail, sowohl Retailer als auch FNB und es ist tatsächlich für kleinere Strukturen, kleinere mittlere Parks eine gute Idee beides mal unter einem Dach zu bringen wenn man zum Beispiel nicht die Möglichkeit hat eine klassische Gastronomie zu führen Das sollte man sich wirklich überlegen.
00:05:51: Denn die Margen im Bereich FNB, also wenn man nicht klassische Gastronomie macht sind sie wirklich interessant und das sollte man mutiger sein diesbezüglich als Retailer.
00:06:01: Da sind wir wieder beim Thema Mutiger sein, das gefällt mir ganz gut.
00:06:04: Wenn ihr dann draußen auch mutig sein wollt und ihr seid noch kein VDFU-Mitglied, dann würde ich euch dann doch mal ein bisschen Mut zu sprechen wollen und werdet doch einfach mitgeht beim VD Fu weil dann könnt ihr nämlich bei solchen Treffen auch miter von profitieren und euch mit den ganzen Mitglieder innen austauschen.
00:06:21: vdfu.org schaut gerne einfach mal rein und jetzt bin ich aber auch ruhig.
00:06:24: und jetzt würden wir sagen erwartet schon hier in seinem digitalen Shop da unten wenn ich aufs Bild schaue Florian einfach mal mit begrüßen und würde sagen, ja film ab.
00:06:36: Nein, das ist auch mal an der Stelle.
00:06:39: Ich kann mich sicherlich mal kurz vorstehen.
00:06:41: Das wäre super!
00:06:42: Und dann lass ich auf mich zukommen.
00:06:45: Mein Name ist Florian Zell, ich bin in der Akademie oder VDFU Akadémie bis Vorleiter FMB In Klammern nur Retail, das macht maßgeblich nur ja.
00:06:57: Und ich bin zum Vorliefer-Uhrkommission.
00:07:00: Ich bin Koch und Hotelbetriebswirt und habe die letzten zwanzig Jahre mich mit Gastronomieplanung und Konzeption auseinandergesetzt im Unternehmen, dass sich um Systematisierung der Gastronomie und Beratung von Fastenzwicketten beschäftigt und mache mir am Abendstelle hier gerne mein Wissen zur Verfügung.
00:07:20: Danke Florian!
00:07:21: Herzlich willkommen auch von mir.
00:07:23: Es freut mich, dass wir uns jetzt über unsere Lieblingsthemen austauschen.
00:07:29: Und zwar, ich steige jetzt mal wirklich direkt ein weil also Retail ist Teil des Besuchererlebnises meines Erachtens aber genauso F&B finde ich.
00:07:37: das sollte man tatsächlich wirklich im Hinterkopf behalten.
00:07:42: es ist aber wie gesagt meine persönliche Meinung und das ist auch mein Motto.
00:07:45: nachdem ich jetzt hier so also nach dem Motto arbeite ich auch hier in der Bavaria Filmstadt.
00:07:50: Jetzt deiner Meinung nach gehen wir wieder Zu dem Thema kleinere Parks, mittlere Parks, kleinere Verkaufsflächen.
00:07:59: Also wie schafft man in diesem Fall Erlebnis wenn Fläche und Budget begrenzt sind?
00:08:05: Was meinst
00:08:06: du?
00:08:06: Zum ersten Mal ist die... Nehmen wir mal den Unterschied der Einzelhandel oder Retail-Bereich, der inszeniert.
00:08:14: Inszeniert seine Produkte.
00:08:15: Die Gastronomie, wenn man es in einer Fläche betrachtet, ist eher jemand, Das heißt, er produziert ein Produkt und serviert es.
00:08:26: Aber er inszeniert das nicht unbedingt besonders in der Form, dass er Gast einen Erlebnis kauft oder eine Erinnerung kauft.
00:08:41: Kaufen Burger ist legitim.
00:08:44: Es ist Befriedigung eines Bedürfnisses, es ist ein Zusatzumsatz und eine Zusatzdienstleistung die aber auch auch im kleinen und größeren Park, den Nachteil hat.
00:08:55: Sie hält eigentlich den Gast ab vom Achterbahnfahren von der Ursäglichkeit seines Besuches.
00:09:02: So ist es mein Bestreben weil wir demografisch einfach einen Wandel in den entscheidenden Strukturen haben zu gucken.
00:09:11: wie kann ich ein gastronomisches Angebot zu einem Erlebnis machen?
00:09:17: Und wie bleibe ich oder bleibt es dem Gast als erinnerunghaftend?
00:09:24: Ja, da bin ich auch ganz bei dir was für eine Aussage betrifft.
00:09:29: Ich
00:09:31: brauche jetzt noch wie soll ich sagen?
00:09:33: Ich habe jetzt noch eine Frage und zwar deine Meinung nach.
00:09:36: wir haben uns oft darüber unterhalten Wie sollte man am besten das so kombinieren wenn man diese begrenzte Fläche hat.
00:09:44: Ich habe zum Beispiel ein Retail Shop Und es geht darum dass sich meine Gäste außer abgepackte Chips und PET-Flaschen Softdrinks.
00:09:55: Möchte ich jetzt anfangen zum Beispiel Brezen anzubieten, die warm sind?
00:10:00: Ich möchte dann auch vielleicht mal einen Croissant anbieten.
00:10:04: Ich möchte denn auch noch gerne Kaffee anbieten also diese ganzen Sachen.
00:10:10: wie würdest du oder was würdest Du empfehlen für kleine Strukturen, die damit anfangen, die sagen Mensch da möchte ich auch diesen Umsatz in mein Retail Shop reinholen Aber war nicht so viel Kassel, nicht so viele Budget.
00:10:24: In diesem Fall wie vermeidet man das ein Shop und also mit FNB-Angebot überladen wirkt?
00:10:31: Ich will ja viel früher anfangen.
00:10:33: Ich will immer erst mal anfangen warum.
00:10:36: Das eine ist warum mache ich das und das andere ist warum... möchte der Gast was.
00:10:42: Früher haben wir Angebote gemacht und hier haben wir im Grunde die Tür aufgemacht und geguckt, ob der Gast dem zustimmt und hat abgestimmt.
00:10:49: mit den Füßen oder Kamer kam nicht.
00:10:51: Heute sicherlich muss man vielleicht bis hin erstmal den Gast analysieren.
00:10:55: Was ist das für ein Typ?
00:10:56: Und wer kommt?
00:10:57: Es ist einen Unterschied, ob ich in einer Altersgruppe fufzig plus wird.
00:11:03: Der Matscher sicherlich eher unterrepräsentiert sein während in einer Altersgruppe, die Tasse Filtercafé unterrepräsentiert sein muss.
00:11:14: Also es hat sehr stark erst mal was damit zu tun seinen Gast und dessen Bedürfnisse zu lesen.
00:11:20: Das ist eine Seite.
00:11:22: also warum.
00:11:23: und dann die Frage für wen mache ich das?
00:11:25: Und warum will ich die Verweildauer in meinem auf der Einzelhandelsfläche erhöhen?
00:11:33: Will ich einfach die Qualität meines Angebotes steigern?
00:11:37: Das sind Themen, die man sicherlich genau analysieren muss für sich selber.
00:11:45: Und dann geht es im Grunde genommen um die Frage welches Speisenangebot?
00:11:52: wie wird das präsentiert und wie wird es personell bestückt?
00:11:57: Und während wir früher von hinten nach vorne die Astronomien geplant haben würde man heute sicherlich von vorne mit.
00:12:02: der Gast kommt rein.
00:12:03: wenn es in den Retailfläche ist wird er erst mal in die Retail Fläche geführt werden klassischerweise und da sollte sich eine Erwartungshaltung, ein Seaming aufbauen.
00:12:12: Und das muss ich dann, wenn man so will an den Point of Sale, an einer Teeke, an der Speisekarte.
00:12:17: wie auch immer, muss ich die Erwartungshaltung und das Thema was ich davor stelle, muss sich widerspiegeln dadurch den Gast emotionalisieren, der zunehmend aus dem Impuls heraus bestellt.
00:12:30: Der geht nicht um Parknassen zu sagen also heute im Bavaria Filmpark denke Sondern der wird aus dem Erlebnis nach der Führung in einem Shop aufgeladen sein und möchte eigentlich diese Emotion, die er hat gerne in einer Speisekarte wiedersehen.
00:12:45: Und dann mit der gleichen Inszenierung, mit der ich die Waren inszeniert habe, die ja auf den Weg auf der Wegführung zur Theke gekriegt hat.
00:12:55: Mit dem gleichen Versuchen eine Design-Adaption des Gesamterlebnisses auch wieder auf die Speise zu geben.
00:13:05: Wie das vielleicht noch sagen kann, muss man sich auch bewusst sein.
00:13:11: Wir haben früher von der Küchenur gesprochen aber dass ich im Rahmen der Öffnungszeiten Produkte habe die jeweils in jeweiligen Tageszeiten mehr im Fokus stehen als zu anderen Tageszeichen.
00:13:22: also wir wissen morgens Kaffee begleiten dann kommt herzhaft da kommt Eis und Süß und zum Feierabend machen wir meistens keine extra Verrankung mehr, obwohl es für den einen oder anderen Feldrat sind.
00:13:34: Wir haben noch eine Pizza to go zu machen.
00:13:37: Ja, ja.
00:13:40: Also da bin ich ganz bei dir werden uns auch zu dem Thema ausgetauscht.
00:13:46: also diese Aufteilung des Tages was macht denn in der Früh?
00:13:50: Vormittags mittags nachmittags Und ich habe es natürlich auch hier getestet und auch daraus gelernt.
00:13:57: Und es ist auch interessant, du sagst ja Impulskäufe.
00:14:00: also wir leben hier in der Regel von Impulskäufer in Kommtestelle sondern es ist ein Impulskauf.
00:14:13: Auch manchmal gibt es auch diesen... Wenn er was braucht, zum Beispiel ein Getränkballer Durstig ist.
00:14:21: Klar es ist halt kein Impulskauf.
00:14:22: in dem Fall aber das hast du schon richtig zusammengefasst finde ich dass wir versuchen auch mit diese FMB Karte so'n Stückchen Geschichte zu erzählen dass der Kunde bzw.
00:14:35: der Gast direkt aus der Führung raus kommt sich wirklich in diese Welt wiederfindet, das Films bei uns und dass wir dann sagen ach schön jetzt kaufe ich mir vielleicht eine Filmklappe.
00:14:47: Kaufe mich dies und diesonienes und am Ende wenn er da bei uns am Port of Cells steht, würde ich das ja vielleicht Lust auf ne Breze hat, Lust auf einen Kaffee, ein Schokochino usw.
00:14:59: Also das ist schon der Moment wo wir versuchen natürlich jetzt diese Emotionen zu bewirken beim Gast.
00:15:08: Und eine andere Sache kommt jetzt ins Spiel.
00:15:10: Nämlich das Team, das Personal, das hier am Border Sale steht.
00:15:16: Weil es nicht nur noch Verkäufer sind, sondern es geht darum, dass dein Team auf einmal auch FNB verkaufen soll und Essen trinken.
00:15:28: Also Sex tut dazu!
00:15:31: Nicht ganz leicht, weil Punkt eins.
00:15:33: Wir brauchen halt Verkäufer in dem Retail Shop die sich damit auskennen mit Warenpräsentationen, die kassieren können, die Ware einräumen können.
00:15:42: und dann kommt was Neues dazu nämlich F&B also Tiefkühllager Kühlung mit Milch usw.
00:15:53: Das ist schon so ein bisschen herausfordernd fürs Personal.
00:15:57: Aber was sagst du dazu?
00:15:59: Wie siehst Du das als Gastronomik?
00:16:03: Ich freue mich darüber, weil sonst wäre ich arbeitslos.
00:16:09: Es ist im Grunde genommen relativ simpel, je nachdem ob man es von vorne von der Seite oder in welchem Warenfluss dass man das betrachtet.
00:16:19: die Hauptsache klar weiß, was man macht und wie man strukturiert.
00:16:24: Also es gibt so diese vier Themen Flächeneffizienz, Personaleffizienzen, Kosteneffizienten und Prozess Effiziencen.
00:16:32: Diese vier Dinge, das macht man... Das sind die Hausaufgaben, die ihr als Betreiber machen müsst.
00:16:39: Ihr müsst so viel strukturieren organisieren.
00:16:43: Und das ist das, was ich in der Systemgaustronomie immer wieder im Dialog Weitergebe oder Erfahre und so weiter.
00:16:50: Und es ist auch etwas für Freizeitpark.
00:16:52: nichts Neues, die Mitarbeiter müssen im Grunde genommen muss ich den Snack oder diese Thematik in drei mit drei Arbeitsschritten idealerweise abarbeiten, die jemand in einer halben Stunde lernt und über die Saison nicht vererlandt.
00:17:06: Und das ist diese, die da kommt zusammen.
00:17:11: die Themat ik wie präsentiere Ich nehme die Bestellung auf?
00:17:15: Wie vorbereitet ist mein Produkt?
00:17:17: Mit wie vielen Handgriffen kann ich es servieren und wie emotionalisiert, ist es dann am Ende trotzdem.
00:17:29: viele Beispiele aus der freien Wirtschaft, womit Spielzeug immer emotionalisiert wird.
00:17:36: Besonder Verpackungen kommen wo wir eine ganze Reihe von kleinen Themen machen die vielleicht ein bisschen im wahren Einsatz etwas die Preise nach hoch umbringen aber in Erinnerungslast dann den Gast viel mehr in Erinnung bleiben und dadurch für ihn viel wertiger wird.
00:17:56: was Personal angeht ist im Grunde so wenn man diese Schafft diese drei Handcliffe, das ist nicht mehr und weniger fordernd als die Handcliffe, die ich an der Kasse machen muss beim Retail mit Verpacken.
00:18:10: Und wie auch immer der Übergabe.
00:18:14: Muss ich darauf achten dass ich... Das ist jetzt in der Zusammenarbeit Retail und F&B, dass ich skalierbar bleibe im Personaleinsatz.
00:18:23: Das heißt Frau Kotolsch wenn es wenig los ist muss eine Person das machen.
00:18:31: Aber wenn die jetzt mehr loskommen kann, kann eine Person dazukommen und die Prozesse sind geklärt.
00:18:36: Einer macht nur die Kasse und der andere macht nur diese Snacks.
00:18:39: Und so muss eigentlich die Organisation sein dass ich mit zunehmenden Ansturmen auch personell aufstocken kann ohne dass meine Prozese dadurch sich verlangsamen.
00:18:55: Das ist da denn die Thematik.
00:18:59: Wir kennen es ein bisschen aus dem Hotelbereich, wir haben bei Motel One übernachter der Mais.
00:19:03: Dass die Bar in vielen Bereichen der Rezeption angedockt ist oder in dieser Hotellklassifizierung.
00:19:10: Es ist gang und gäbe dass man versucht eigentlich nach solchen Randzeiten wo wenig eingecheckt wird das die Rezeptionalisten noch Arbeit an der Bar übernehmen Und so kann man sich auch im Retail- oder kombinierten Shop vorstellen
00:19:25: Ja, ja.
00:19:26: Es ist das, was herausfordernd ist finde ich.
00:19:30: Du hast es perfekt beschrieben.
00:19:34: Ich sage jetzt mal genau diese Synergie zu schaffen zwischen FNB-Verkauf und Retail Verkauf dass man wirklich diese Taschen, diese Prozesse so gestaltet, dass die auch im Ablauf in Retail jetzt reinpassen.
00:19:52: Das ist echt die Herausforderung.
00:19:54: Aber es ist machbar, also ich erlebe das hier und es ist Machbar.
00:19:59: aber das ist wirklich nicht einfach am Anfang.
00:20:02: Die Umstellung auch für das bestehende Team.
00:20:04: wenn man sagt ab kommende Saison werden wir Folgendes ausprobieren.
00:20:10: Das ist erstmal so ein bisschen für fürs Team.
00:20:13: Okay, wie sollen wir es machen?
00:20:15: Da komme ich zurück auf das, was du gesagt hast.
00:20:17: Also wirklich diese Vierschritte und auch wirklich klare Prozesse.
00:20:20: Die sind extrem wichtig ja!
00:20:22: Auf jeden Fall.
00:20:25: Jetzt gehe ich noch ein Stück weiter.
00:20:27: Was mich noch interessiert, Trends und Praxis also... Was passt wirklich zum eigenen Standort, zum Budget und zu den Gästen vor allem wenn man Ob diese eine Fläche beide Sachen kombiniert?
00:20:48: Wachst du mich
00:20:49: da noch irgendwie vergänzen und... Oh,
00:20:50: dann fäll ich das.
00:20:52: Du kennst mich ja so weit, dass sie sagen in der Gastronomie gibt es keine Wahrheit.
00:20:55: am Ende des Tages, entscheidet der Gast.
00:20:59: Ich leidige vielleicht Punkt eins, das Angebot sollte zu Beginn möglichst lang sein nicht zu viel auf einmal.
00:21:12: Also es gibt ja die Theoretiker, die sagen komm, geh mit den Bauchladen und ich guck mir was sie Leute nehmen.
00:21:19: aber dann ist so wie man das immer wieder hört wenn man sagt um Menschen die Speisekarre ist zu groß das musst du runternehmen.
00:21:27: oh nee da kommt immer der Herr Müller und er will unbedingt das Essen haben.
00:21:31: Das sind so klassische Dinge weil man die letzten zwanzig Jahre verfolgt.
00:21:35: in der Gastronomie wird man sehen dass eigentlich der Trend eher zur schlankeren Speiser angeboten ist.
00:21:40: Und so würde ich auch immer erst starten mit einem überschaubarem, klar strukturierten, einfach zu präsentierenden Produktmix.
00:21:52: Der über den Tag seine unterschiedlichen Polentierung findet.
00:21:57: Das zweite ist die impulsartige oder die impulverstärkende Darstellung und Präsentation der Produkte.
00:22:05: Waren- und Augendruck... Eine der größten Themen, die man sieht überall dort wo Speisen präsentiert werden über den Tagsherlauf sind die Vitrine wenn man so will eigentlich alle viel zu groß.
00:22:24: Viel zu wenig in eine rollierten Bestimmung, viel zu wenig Bewegung und bei Getränken ein viel zu großer Abstand zu dem was der Gast sich wünscht oder wir uns wünschen dass er Gas zugreift.
00:22:43: Klassisches Beispiel, das kennen wir ja viel viele.
00:22:46: Gerade ihr in Bayern kennt es ja.
00:22:48: Wenn ich beim Metzger mir Semmel hole der Kühlschrank mit den Getränken ist immer rechts in der Ecke.
00:22:56: Klassischerweise bei euch, klassischerweise würde ich eine getränkegekühlte Getränkewanne oder gekühlte Untertischgetränkerutsche installieren unter einer Vitrine.
00:23:07: Das heißt wenn der an der Kasse steht sieht er schon von oben die Getrenke Die Wahrscheinlichkeit, dass sehr sich eine Cola noch mitnimmt und Wasser ist um ein vielfaches höher als dort.
00:23:21: Tankstellen die das einsetzen nehmen, steigern in etwa um sieben Prozent ihre Getränke umsetzen.
00:23:29: Parallel zu den großen Kühlschrankfronten.
00:23:31: Also das sind so die kleinen Themen, die man machen kann.
00:23:35: oder wenn man jetzt weitergeht.
00:23:36: Man hat so eine Untertischkühlung mit Selbstspielendienungsmöglichkeiten.
00:23:42: Da kann man natürlich neben den Getränken auch morgens ein Büchermüsli und nach mir das oder einen Smoothie, oder wie auch immer noch als vor dem Jahr dazustellen.
00:23:54: Je nachdem, wie man mit seinem Produktmix wachsen will.
00:23:57: also Technik muss euch viel abnehmen, muss flexibel bleiben.
00:24:00: Der Produktmx muss über den Tag passen und die Präsentation muss Impulssterren sein.
00:24:08: Ja, da teile ich komplett deine Meinung weil es ist auch so diese diese Thematik mit den Vitrinen.
00:24:13: Mit den Essensvitrinen die zu groß sind, die dann irgendwie plötzlich mittags halb leer sind.
00:24:18: das finde ich auch nicht so attraktiv egal wo ich hingehe auch für mich also als Kundin.
00:24:22: wenn ich irgendwo reingehe und die Vitrine ist halb lehrer sieht's halt nicht so atraktiv aus.
00:24:26: also da bin ich bei dir kleiner ist manchmal mehr.
00:24:30: tatsächlich weil das einfach so attrakter wirkt wenn alles schön bestückt ist und dass mit den Getränke Ja, es ist dann ein Impuls im Endeffekt.
00:24:40: Bestellst ihr was zum Essen?
00:24:41: Bei uns am POS hast du gerade noch einen Souvenir gekauft und willst noch eine Brieze mitnehmen und dann siehst du ach cool da ist noch ne Cola die nehme ich auch gleich mit.
00:24:49: also das ist absolut sinnvoll.
00:24:51: Das ist wirklich the way to go würde ich sagen bei uns wenn man das auf diese eine Fläche halt kombiniert ja Es ist vielleicht jetzt mal.
00:25:00: auch frage ich mich und frag dich also wo Hört FnB und wo fängt Retail an in so eine Kombination im Endeffekt.
00:25:10: Kann man das definieren oder nicht?
00:25:11: Ist es überhaupt relevant?
00:25:15: Ich würde die Trennung nicht als relevant nehmen, ich glaube ist verschnitzt umfand, obwohl es zwei unterschiedliche Welten sind.
00:25:22: aber wenn wir gut mehr inszenieren und Retail mehr servieren... Die Synergien sind eigentlich so stark dass so viel ergänzen kann miteinander.
00:25:35: Allerdings hängt es auf einer Organisation, aber es fängt schon damit an, habt ihr Sitzplätze oder nicht?
00:25:40: Ist das eine reine Thege zum Mitnehmen?
00:25:41: Ich sage jetzt mal was wir so aus dem Retail-FMB aussehen.
00:25:47: in der Bananitäten wahrscheinlich mit den meisten Outlets in Deutschland ist die Tankstelle.
00:25:51: Tanksteller hat einen starken Retailbereich und sie hat ein FMB Bereich.
00:26:00: Plätze oder ich kann mich hinstellen und kann die setzen.
00:26:03: Diejenigen, die einen Sitzplatz haben verkaufen mehr Bockwürste als die, die keinen Sitzplatz haben oder keinen Stehplatz haben.
00:26:12: Das ist aber muss mal gucken.
00:26:14: wie möchte ich die Leute zum Verweilen bringen?
00:26:18: Möchte ich dass ich jetzt mal.
00:26:21: nehmen wir ein großen Beispiel Ich glaube wenn ich in meinem Kaffee mit meinen achtjährigen und meinem siebenjährigen Sohn sitze oder Tochter.
00:26:33: Und will in Ruhe mit meiner Frau einen Kaffee trinken, ist den Kindern nach fünf Minuten so langweilig dass die wahrscheinlich wenn Sie in der Ecke, zwar an sich verschiedene Produkte von Lego sehen, dafür sorgen das Umsatz gemacht wird nur damit ich in Ruhen mein Kaffe trinken kann.
00:26:52: also es gibt Es gibt so viele Synergien, die da sind.
00:26:56: Ich würde jeder der bei mir einen Kaffee bestellt bei euch in einer Barbarian Filmstadt fragen.
00:27:00: Möchtet ihr einen schönen Pappecher?
00:27:03: oder wie wäre es hier mit der Keramik-Tasse mit Starboss und das Boot?
00:27:09: Also man kann so viel... Diejenigen, die betreuen müssen das als eine Welt liegen!
00:27:19: Aber wie der Gast es abnimmt, als Mitnahmeartikel wieder Kaffee an der Tankstelle oder als eine Bereich wie bei IKEA.
00:27:30: Oder als Verschmelzung?
00:27:31: das liegt an eurer Architektur?
00:27:36: Ja und da wären wir bei diesem Thema.
00:27:38: ich finde absolut akkurat dass du die Thematik mit dem Tankstellen Shop bringst weil vereinfacht gesagt ja das ist so ein bisschen Was wir da besprechen, was wir da versuchen in den kleineren mittleren Parks zu bringen.
00:27:55: So sagen hey probierts mal ein bisschen wie die Tankstelle es soll aber finde ich überhaupt nicht so wirken.
00:28:00: ja also Ich finde die Thematik ist noch wichtig Die Einrichtung der Architektur wie du sagst.
00:28:07: Also da finde ich schon das sind alles so Details die wir nicht außer Acht lassen dürfen.
00:28:13: Aber klar unter dem Strich hat er schon so ein bisschen etwas mit Tankschläge zu tun und Ist es schlecht?
00:28:18: Also ich finde nicht, wie findest
00:28:26: du's?
00:28:28: Ich finde es zwingend ein FnB-Angebot zu haben.
00:28:38: Ich finde das zwingt eine Retailfläche zu haben.
00:28:41: aber es ist für manche gerade je nachdem in welchen Größen Ordnung ich denken kann und denken muss, wie schlank ich sein will, muss im Personal.
00:28:53: Die Synergien sind total gegeben.
00:28:56: Während ich trinke gehe ich nicht shoppen.
00:28:58: Wenn ich shoppe gehe, drehe ich kein Kaffee.
00:29:00: Ich gehe nicht mehr mit dem Kaffe durch die Zeilen und gucke ob ich da noch was finde.
00:29:03: Sollte ich das trennen als erleben wir schon?
00:29:05: Aber je länger ich sitze auf einer Retailfläche, desto mehr machen mir Gedanken über das Angebot Und je länger ich der Durchlauf und dahinten den Kaffee duft wahrnehme, desto höchstwahrscheinlicher werde ich das auch nehmen.
00:29:17: Es geht am Ende darum dass der Gast mir Umsatz macht.
00:29:22: aber das macht er nicht weil er einfach nur sie freut sein Geld loszuwehren soll, sondern dass wir ihm etwas verkaufen an das er sich zuhause noch erinnert.
00:29:31: Das ist die Kaffeetasse.
00:29:32: Aber es kann auch die besondere Art sein wie wir Dinge produzieren wie wir Dinge herrichten wie wir Dinges servieren oder wie ich am Anfang sagte inszenieren.
00:29:43: Ja, ich denke auch das Motto in der Freizeitbranche ist immer so mehr Erlebnisse pro Quadratmeter.
00:29:53: Ich versuche es ja auch hier bei uns, dass unsere Gäste wenn die aus der Führung zurückkommen da wirklich einfach hinkommen und sehen Mensch mit dem Artikel kann nicht was also Das bringt eine besondere Erinnerung aus meiner Kindheit zum Beispiel, außer eine Kulisse, die ich gerade auf der Führung gesehen habe.
00:30:14: Das versuchen wir halt schon dieses Mehrerlebnis pro Quadratmeter.
00:30:18: und das Schwierige wird dann wirklich wenn man aus dem Retail-Bereich rausgeht und auch diese Quadratmetern, die wir dann geben für Food dass es auch eine Art Erlebnis ist für unsere Kundschaft hier, für unsere Gäste.
00:30:34: Ja also unterm Strich das was wir wollen.
00:30:37: allgemein finde ich und ich glaube da würden viele mitgehen hoffentlich Wir wollen halt wirklich eine gute, eine hohe Conversion Rate haben, dass die Gästen, die bei uns in den Laden kommen einfach zu Kunden werden.
00:30:51: Und ideal ist es wenn sie in Souvenir kaufen oder mehrere und dann da vielleicht auch noch sich was zum Essen und Trinken auch gleich mitnehmen.
00:30:59: Also dieses Mehrerlebnis pro Quadratmeter.
00:31:02: kannst du da vielleicht schon kleine Tipps, kleine Tricks wo du sagst worauf man besonders achten sollte wenn man gerade an Anfang steht von so eine Umstellung?
00:31:15: Ja man sollte sich mal heraus nehmen aus dem Ganzen
00:31:18: Was
00:31:21: meinst Du?
00:31:21: Das ist ja klassische Diskussion die wir hatten vor Man hat es, ich sag's mal vor fünfzehn Jahren oder zwanzig Jahren als nochmals den Bus gegeben mit der Gastronomie im Einzelhandel.
00:31:34: Der klassische Supermarktbetreiber war ein Einzelhändler, der sehr in Quadratmeter gezahlt hat, Umsatz auf Quadratmetern.
00:31:44: Das ist eine Welt, in der fühlt er sich wohl sicher und das konnte er beim Taschenrechner- und Bleichschiff, wusste genau wo sein Laden... in welcher Richtung sein Betrieb läuft.
00:31:57: So dann kam die Vorkassenzone, da kamen kastronomische Angebote und es gab dann die Diskussion warum macht ihr das nicht selber?
00:32:06: Ihr habt schon eine Achtzig Prozent der Produkte unter Wertschöpfung eigentlich schon im Haus.
00:32:10: Ihr könnt auch selber vorne gastronomen werden anstatt einfach nur Quadratflächen an Oliver & More und den regionalen Metzger und Bäcker zu verkaufen.
00:32:21: Und dann wurde das auch teilweise angenommen und er lief es, aber nicht so.
00:32:25: So.
00:32:26: Gestern haben wir es sich so angenommen.
00:32:28: Jetzt sage ich... jetzt kommt das was ich sage rausnehmen.
00:32:31: Das können wir gerne mal zusammenspielen wenn ich hin bin.
00:32:35: Wir gehen einfach mal raus.
00:32:38: Kann die drei Betriebenen in die wir reingehen können oder wir gehen mal in deinen imaginären Land?
00:32:44: Und jetzt bist du Gast!
00:32:48: Es klingt ja so banal, aber es ist wirklich so weil man Und das war meine Erfahrung, wenn man mit einem gestandenen überdurchschnittlich erfolgreichen Einzelhandelskaufmann zur Hand nimmt und sagt wir gehen jetzt mal vor deiner Eingangstür.
00:33:05: Und jetzt erzählst du mir mal laut was du spürst, denn du jetzt Gast bist!
00:33:15: Du bist jetzt Gast.
00:33:16: Worauf achtest du?
00:33:17: Was ist das erste Angebot, was du siehst?
00:33:19: Worauf kriegst du Lust und was müsst ihr?
00:33:21: Und jetzt gucken wir mal hinterher, als Angerhauks-Kaufmann waren das auch die Produkte, wo ich am meisten verdiene.
00:33:28: Wir müssen lernen, obwohl wir Retailers sind, auch Gasgeber zu sein.
00:33:36: Das ist eine Sache wird nicht nur, weil ich das jetzt bin.
00:33:45: So umgesetzt werden kann es nur wenn einer sich praktisch ein Storybook überlegt und die Mitarbeiter den Mitarbeitern unfassbar viel Freude an die Hand gibt diese Storybook zu leben.
00:33:59: Ja
00:34:01: das finde
00:34:03: ich total spannend.
00:34:05: Retail und FMB leben, wenn wir wachsen wollen vom Menschen.
00:34:11: Sonst können wir online gehen und die voran berufen.
00:34:15: Ja, das bin ich total spannend in dieses Thema.
00:34:18: Gast sein klar im eigenen Laden.
00:34:20: also mir fällt es schwer weil ich glaube Ich bin nicht ehrlich Weil ich werde nie wirklich diese mit den Augen eines Gastes da reingehen.
00:34:32: ich versuche immer wieder aber dann Also das funktioniert nicht wirklich.
00:34:38: Deswegen finde ich auch immer wieder so Trendtouren zu machen, wirklich in anderen Wäden reinzugehen.
00:34:44: Also es heißt Retail oder Gastro.
00:34:47: also mit diesen Augen eines Gastes da reinzugehen finde ich unglaublich bereichernd vor allem wenn man mit Fachkollegen reingeht weil dann kommen halt diese Learnings.
00:34:59: Also diese, okay was siehst du?
00:35:01: Was erlebst du?
00:35:02: und dann kann aber der Fachkollegen im Fall dann erklären, ok was ist damit gemeint?
00:35:07: mit der Einrichtung zum Beispiel, mit der Preisbeschilderung, mit den Farben an der Wand usw.
00:35:12: und sofort mit der Regalierung zb für Retail und das da wirklich so diesen Austausch stattfindet außerhalb Ich will nicht sagen eigenen vier Wände, aber außerhalb des eigenen Shops oder der eigenen Gastrosse.
00:35:25: Das bin ich super bereichernd und finde es hilfreich.
00:35:28: tatsächlich wenn man ausserhalb eine Tour macht und gezielt Betriebe besucht so ein bisschen auch wie wir das beim Ressort machen bei unseren Ressortsreffen.
00:35:43: Das ist genau darauf wollte ich anfühlen und du weißt, dass wir erst seit einem halben Jahr FNB in Retail sind.
00:35:50: Und es darum ging das wir in der Struktur übersichtlich bleiben sollten und Retails irgendeiner muss Retail übernehmen.
00:36:00: Es war keine lange Diskussion beim VDFU zu sagen, das ist im Grunde genommen wenn man den Zeitgeist außerhalb des Parkwelts sieht Ist es schon eine sinnhafte Klammer, denn in der freien Wirtschaft handelt das Gastronomie ist der einzige gastronomische Bereich, der kontinuierlich Wachstum erfährt.
00:36:21: Und was ich gesagt habe, die Rolle des Gastes einnehmen heißt ja nicht nur zu sagen Ich bin jetzt Gast sondern auch die Kreativität walten zu lassen und die schaffst du nur im Dialog.
00:36:33: dass wir, dass sie Freude haben mit dem Dialog zu sein.
00:36:37: Das Angebot gilt natürlich anderen genauso, aber es muss nicht ich sein.
00:36:40: Es kann auch einfach ein Partner aus einem anderen Betrieb sein, möglichst einer der ganz anders denkt.
00:36:50: Wir haben beim VDFU so ein schönes Mentoring-Programm.
00:36:54: Es geht nur um Dialog und da kann die auch kein anderer helfen außer... Also wenn man lernen will, muss immer jemanden zuhören, der anders denkt als man selber.
00:37:06: Der Andersdenkende braucht Gehör und sonst lerne ich nicht.
00:37:09: Und deswegen ist es so zum Beispiel Mystery Shopping und so kann immer nur zum Festlingen eines Standards sein, nie weil es sonst ist habe ich keinen Dialog.
00:37:20: Ich brauche den Dialogsverbreiter Entwicklung und dann halt vorher sich eine Checkliste machen.
00:37:29: worauf will ich
00:37:29: achten?
00:37:32: Du sagst Farbeformen und Spiel eine Wegeführung, Präsentation, Sprache, Emotionalisierung, Gareichung.
00:37:43: Da gibt es... Haben wir noch zwei Stunden Zeit?
00:37:49: Denken wir da rüber noch!
00:37:51: Also von mir aus gerne, aber das wird eine sehr lange Folge werden ansonsten.
00:37:56: Aber ich finde es toll, dass du das auch erwähnt hast mit dem Entering-Programm.
00:38:00: Das ist echt ne tolle Sache, dass wir da auch im VDFU haben seit einigen Jahren, seit vier Jahren insgesamt inzwischen und es geht hoffentlich so weiter weil da hat man die direkte Möglichkeit sich auch mit Kollegen, Kolleginnen auszutauschen, aber auch wirklich voneinander zu lernen in einem Rahmen mit einem professionellen Coach.
00:38:23: Also das ist schon alles wirklich tippitoppi organisiert und es ergibt wirklich Sinn, dass man wirklich innerhalb eines Jahres ein komplettes Programm durchmacht und abschließt.
00:38:34: ja also das würde ich auch wirklich jedem empfehlen der hier zuhört sich darüber zu informieren beim vor der FU zum Thema Mentoring Programme.
00:38:44: Ich habe jetzt noch eine letzte Frage falls du auch, also kannst ja natürlich auch immer jederzeit ergänzen.
00:38:52: Wir haben ja noch ein bisschen Zeit aber trotzdem habe ich jetzt eine Frage weil wir haben sehr viel geredet über erste Schritte.
00:38:57: was würdest du empfehlen?
00:38:58: Aber jetzt zusammengefasst wenn du zu einem Freizeitbetrieb gehst und diese freizeit betrieb hat zum beispiel halt einen kleinen retail shop und sagt ja mensch fmb wäre halt echt cool aber keine klassische gastro wir haben kein personal keine möglichkeiten.
00:39:15: geht mir bitte deine drei tips die du Auf jeden Fall geben würdest, wenn es darum geht auf eine relativ kleine Fläche das Maximale rauszuholen indem man fnb integriert.
00:39:30: Was würdest du empfehlen?
00:39:32: Wenn ich möchte jetzt gemäß des jetzt Richtung Produktmix.
00:39:38: Du hast immer Produkte angesprochen.
00:39:40: Ich bin immer ausgewichen Wohlwissend Wohl wissen warum.
00:39:44: Ich möchte keine bestehenden Strukturen auch die Füße treten.
00:39:48: Also
00:39:50: Also ich kann noch die Frage ein bisschen ändern.
00:39:53: Aber erst mal Sortiment,
00:39:54: genau.
00:39:54: Die Kunstform also.
00:39:56: es gibt Produkte, die muss ich mit drei Schritten zubereiten und ich brauche einen Produkt für den Vormedach, eins für den Mittag und eins für dem Nachmittag.
00:40:04: Das ist schon mal Standard idealerweise in Ableitung.
00:40:11: Also das heißt ein bisschen Baukastensysteme aus sich.
00:40:15: Wir reden meistens über Flächeneffizienz.
00:40:21: Ich kann das Thema Waffel mit Eis kombinieren, ich kann auch Eis aus der Tüte anbieten.
00:40:27: Also es gibt Dinge wie Produkte, die ich anbiete.
00:40:31: Ich kann eine Waffe machen süß am Vormittag und am Nachmittag.
00:40:34: Ich kanne sie aber auch herzhaft als Kartoffelwaffle machen mit im Topping am Mittag.
00:40:42: Wir reden aber immer über Produkte ,die ein Deckungsbreiter haben.
00:40:50: Also ich würde natürlich immer das Kaffee-Thema spielen.
00:40:54: Ich würde immer das Thema Homemade Lemonade, Sondergetränke immer gucken.
00:41:07: was macht bei uns organisatorisch und von der Fläche?
00:41:10: Weil ja natürlich haben wir die klassischen Limonaden als Standard.
00:41:16: Wir erfahren aber dass es eine zugebende Neugier ist an erweiterten Getränke angeboten und das mit dem wunderbaren Zufall, dass sie alle margenreicher sind.
00:41:34: Das ist die Getränkethema und da braucht man immer was Kühles.
00:41:39: Die einen machen Slash, aber wir ... Muss ich wissen, welche Farben will ich?
00:41:44: Da gibt es die Meshake-Varianten.
00:41:48: Da gibt das die Baukastenshakes, die ich sehr schätze, wo man einfach nur einen Grundmix hat und dann Soßen kombinieren kann und der Gast wird sich selber in meinen Augen vergrabe für solche Themen ideal weil er die Soße auch benutzen kann um über die Waffel oder wie auch immer also die BauKastensystem bis hin multipurpose.
00:42:10: Das Ganze muss aktiv und flexibel und variantenreich sein, oder es muss sich über den Tag verändern.
00:42:17: Es darf nicht der gleiche Sparsenpräsentation morgens sein wie abends oder mittags.
00:42:26: Ich brauche eine Inszenierung genau wie das Einzelhandelsregal.
00:42:34: Die Souvenir stehen nicht umsonst an dem Tisch, wo sie sind.
00:42:38: Und so ist es auch mit der Vitrine und das muss holieren.
00:42:42: Das ist das Storybook.
00:42:46: Es gibt regional so viele Unterschiede was gemacht werden muss und was gemacht wird kann.
00:42:54: Und es hängt sehr stark ab welcher Altersgruppe zieht den Umsatz oder nicht wer zahlt sondern wer sorgt für die Entscheidung.
00:43:02: Also die Best-Ager zahlen meistens für das, was die Enkel und Enkel wollen.
00:43:10: Man muss sehr Zielgruppen fein umgehen.
00:43:15: aber wenn wir bei Kindern sind Waffel Pancakes geht immer Wenn ich Mittagsnack bin eine Pinsarpizza wie auch immer funktioniert eigentlich immer.
00:43:28: Jetzt kommst du darauf an dass sie vielleicht ein bisschen machen zu meinen für eher vielleicht mit dem Rohling arbeiten, mit ein paar Topics.
00:43:34: Aber es geht ja bei Pinser ganz gut.
00:43:36: Pinsern im Speedofen heiß machen, bisschen Topping drauf und das dann einem Bavaria-Filmprodukt angleichen ist immer noch besser als den italienischen Namen zu geben.
00:43:49: Und im Nachmittag kann ich wieder verschiedene, ob ich nun einen Kuchen nehme oder wie?
00:43:57: wie auch immer.
00:43:58: Das ist bitte ich regional zu machen und das muss man auch teilweise testen, denn es kommt auch darauf an gerade bei euch.
00:44:04: ihr habt noch vorne eure Trucks.
00:44:09: Bei kleineren Parks ist vielleicht noch vor und hinterher irgendein ein Wettbewerber die er vorher oder hinterher sattmachen könnte.
00:44:17: Man muss sich auch ein bisschen abgrenzen.
00:44:20: Auch einen Freizeitpark hat außerhalb des Parks
00:44:24: ja da bin Ja, vielen Dank für die drei Tipps.
00:44:29: Das war gerade sehr gut zusammengefasst finde ich und auch absolut sinnvoll.
00:44:36: An diese Stelle habe ich gerade nicht wirklich große Ergänzungen nur kurz zusammen gefasst von meiner Seite aus Ich finde es definitiv eine gute Idee beide Bereiche mal
00:44:51: zu
00:44:51: mixen Also quasi in dem Retail Shop ein paar FNB-Artikel aufzunehmen.
00:44:59: Und ich möchte damit nicht sagen, dass wir das immer machen müssen.
00:45:02: Ich sage ja auch nicht, dass man Gastro gar nicht mehr machen soll als kleine Bank überhaupt nicht.
00:45:11: Ich sag einfach nur, dass wirklich einen Betracht ziehen und probieren
00:45:16: ist
00:45:16: absolut... würde ich absolut empfehlen tatsächlich!
00:45:21: Und ist es wirklich für die Zielgruppen, die man hat vor Ort?
00:45:25: Also muss mal erstmal gucken.
00:45:26: Wer gibt das Geld aus?
00:45:28: quasi bei uns im Laden?
00:45:31: Dass es halt auch noch Sinn ergibt, dass man da hier diese FNB-Artikel aufnimmt.
00:45:38: also wie Florian gesagt hat... Ich
00:45:40: möchte dich in deiner Motivation bremsen und bitte sage nicht Produkte aufnehmen!
00:45:47: Dann stelle ich dir einen Kaffeautomaten vorne an die Ausgangstür.
00:45:51: Das ist ein Produkt aufnehmen.
00:45:54: Sei mutig und inszeniere die Produkte!
00:45:58: Und wenn du nur klein anfällst und sagst nach mir das, weil es sowieso wenig ist, dann mache ich nur noch Fade-out.
00:46:05: Aber inszenere die Produkte.
00:46:09: lieber drei Produkte und die gut inszeniert als sechs Produkte aufgenommen, die irgendwie halblebe ich in der Vitrine dahin vegetieren bis der Käse auf der Laumselme sich hoch biegt.
00:46:21: Ja Florian, da bin
00:46:22: ich
00:46:22: ganz deine Meinung.
00:46:23: Der berühmte Rollkäse!
00:46:27: Ach liebendank Florian.
00:46:30: Da hast du mich jetzt immer noch zum Lachen und zum Schaudern gebracht.
00:46:33: am Ende vielen Dank Florian.
00:46:35: aber ich finde das diesen Nachdruck geht nur jetzt beim Storytelling auch aus.
00:46:40: auch das was du mit dem Storybook vorhin gesagt hast ne?
00:46:42: Das ist ja im Endeffekt auch das, was wir als Freizeitbranche eigentlich auch super können ... sollten, weil es ist halt unser Kerngeschäft das für die Geschichten erzählen.
00:46:51: und wenn's die Geschichte halt auch ist dass die Produkte gut inszeniert sind.
00:46:55: Dann führt das ja nur dazu bei dass wir genau das machen was wir vorhaben nämlich einfach tolle Geschichten zählen, tolle Produkte anbieten... ...die halt für uns alle irgendwie gut sind.
00:47:05: Für uns natürlich wirtschaftlich und für die Besucher weil es gerade emotional in deren Status fasst.
00:47:10: deswegen vielen Dank für diesen Einblick auch und nochmal dieser ganz dicke Zeigefinger für mich, dass man dieses mit dem Produkte aufnehmen, das fand ich gerade richtig gut.
00:47:22: Das haben wir nach direkt gesehen.
00:47:24: Was spricht
00:47:26: der
00:47:26: Retailer in mir?
00:47:27: Da ist er sofort nach vorne gesagt Moment, halt stopp so nicht.
00:47:30: und genau so ist es.
00:47:32: Ich denke wo wir dann häufig auch die Fehler machen vielleicht auch nochmal als Frage formuliert.
00:47:38: Produkte Aufnehmen, Produkte austesten, Produkten inszenieren.
00:47:43: Häufig machen wir auch in der Branche den großen Fehler mal eben.
00:47:47: Mal eben schnell ein Produkt rausbringen, mal eben schnell hier stellen wir ein paar Waffelautomaten dahin.
00:47:53: Wir brauchen jetzt ganz dringend Kaffee.
00:47:56: Ist das sinnvoll?
00:47:57: Ist es nachhaltig?
00:47:58: oder wie sollte man ran gehen wenn man sagt okay wir wollen jetzt hier verkaufen.
00:48:04: Wie gehen wir davor vor allem zeitlich gesehen?
00:48:08: Also da würde ich auf die vier Sachen, die Florian am Anfang gesagt hat und ein Wort das bei mir immer hängen bleibt.
00:48:15: Und immer Priohart ist Prozesse.
00:48:18: also wie du sagst mal schnell hier einen Kaffee Automat hinstellen.
00:48:24: ja es verlangt aber im Prozess dass ein Prozess dahinter.
00:48:26: wie funktioniert das wirklich im Alltag für dieses Team dann?
00:48:30: Ja Florian ergänzt mich bitte gerne.
00:48:34: Also das ist extrem wichtig, dass die Prozesse vorab wirklich definiert werden.
00:48:44: Es muss organisiert sein, es muss definiert sein auf welcher Fläche ich was mache und wie sich die Menschen ausführen.
00:48:56: auch genauso emotional einbinde Meine Kollegen, wir haben natürlich, es gibt viele die machen SOTs.
00:49:04: Da muss der SOT emotionalisiert werden.
00:49:07: aber Es ist, es muss da etwas stattfinden.
00:49:12: Vielleicht zu einem ein... vielleicht aber trotzdem noch mal zur Frage In meiner Welt gibt es gastronomisch keinen Halbschwanger.
00:49:26: Also wenn man die Dinge macht dann muss man sie mit Liebe machen und zu Ende bringen langsam aufziehen und Geduld haben.
00:49:36: Der Unterschied zwischen dem, was wir heute besprechen ist sicherlich eine höhere Fallhöhe oder Risikobereitschaft eines kleineren Parks sich eine sehr kostenintensive Infrastruktur zu schaffen, egal wie klein sie ist.
00:49:51: Sie ist erst mal kostenintensiv weil ich sie für zehn Jahre anschafe, fünfzehn Jahre und nicht einmal eben funktioniert.
00:50:01: Dann mache ich da zu zwanzig Prozent Rabatt drauf und dieses Jahr bestelle ich nicht nach, sondern ich habe hier wirklich Bindekapital.
00:50:09: Und das erfordert Mutbegleitung und Freude.
00:50:14: Man muss es bis zum Ende machen.
00:50:16: wenn man die Schuhe anzieht, muss man sie auch zubinden.
00:50:21: Die andere Frage ist die großen Parks eigentlich schon seit jeher ihre Prozesse immer wieder optimieren oder kann?
00:50:30: Da kann man immer backmessern sein.
00:50:32: Das will ich anders, weil mir auch immer das
00:50:33: ist.".
00:50:34: Die haben eher das Potenzial nehmen ein paar Inszenierungsergänzungen zu schauen ob ich mich mit kleinen Umsatzideen und kleinen Konzept- und Prozessideen dem Gast mehr entgegenkomme als dass sich Warte bis er Hunger hat um zu mir kommt.
00:50:49: also wenn nicht es gibt wie wenig Parks.
00:50:52: da stehen zweihundert Leute eine Stunde an um um Achterbahn zu fahren.
00:50:58: Also nix ist geiler als ein gelangweilten Menschen, der schwitzt.
00:51:04: Also ist eigentlich eine Umsatzung relativ dankbarer.
00:51:11: Dankbare Zielgruppe!
00:51:14: Und vor allen Dingen ist ja auch dieses Credo, was ich mir so aus den letzten Jahren immer mitgenommen habe.
00:51:19: Jeder wartende Gast ist vor allem ein nicht konsumierender Gast und wenn die da jetzt zwei Stunden von der Achterbahn anstehen, hab' ich auch das Problem... Die sollten idealerweise eigentlich jetzt irgendwo in meinem Park sitzen und durch die Shops tingeln und diese gerade erlebte Emotion mitnehmen und diese Emotionen dann auch finanziell umsetzen in einem Produkt, was dann dazu passt.
00:51:38: Also es ist, ich habe meinen Vortrag gehalten beim VDFU Kuba der Connex zum Thema Zehn Qualatmeter Umsatz umzuzeigen wie man mit kleinen Dingen auch kreativ Umsatz machen kann und das ein sehr schönes Beispiel war.
00:51:55: Ja, Europa Park ist halt eine Fründe von Ideen.
00:52:01: immer schöner aufmerksam durchzugehen.
00:52:03: Wie Sie mit zwei Mitarbeitern in der größten Hitze Wassermelonen zurechtgeschnitzt haben und dann in Kunststoffbechern mit Deckel eine überschaubare Menge Brucht zu einem nicht über so einer überschaobaren Menge Geld getauscht haben.
00:52:25: Und jeder hat sich wohl gefühlt, es passte alles!
00:52:28: Es war im Sommer Sonne Sonnenschein.
00:52:31: Jeder hat diese fünf Euro mit Freude gegeben.
00:52:34: Es war wirklich eine Freude das wir sehen wie mit wenig Aufwand, man Menschen glücklich machen kann und sie hatten das inszeniert.
00:52:41: Und es war wirklich ein Erlebnis.
00:52:43: ich denke heute viel öfters an diese Wassermelone als an so manche Currywurst und Pommes
00:52:54: das große Wassermelonen-Erlebnis aus Rust.
00:52:56: Ich meine gut, bei Pommes und Currywurst... Ich glaube jetzt
00:52:58: schon es ist anernaßig, ich muss mal bei Christian Wurzeln anbauen,
00:53:02: habe ich klar!
00:53:03: Als Kind des Ruhgebietes muss ich natürlich sagen, dass geht halt nichts anderes als Pommes & Currywust dahinter für mich einfach der Tellerrand und die Welt auf.
00:53:10: aber ich finde das zeigt glaube ich als Beispiel erstmal natürlich was du gerade gesagt hast diese Kreativität, diese Initiative zu ergreifen, das zu erkennen, das zunutzen.
00:53:22: Da bin ich ein ganz, ganz großer Fan von dir jetzt geworden.
00:53:24: Prozesse, Prozisse, Prozess.
00:53:27: Das ist für mich auch mein täglich Brot und ich jodl das jeden Tag gerne auch hundertmal runter weil Prozese sind super wichtig!
00:53:33: Und wenn ich bestehende Prozessere habe kann ich diese Prozessa immer noch wie im Europa Park.
00:53:39: die Mitarbeiter wissen... Geräte bedient, wie man Dinge verkauft.
00:53:43: Wie man Dinge zubereitet und wenn ich an zwei Leute habe die dann sogar zur Verfügung stehen kann ich dann diese Kompetenz ja direkt nutzen und kann dann einfach mein Angebot dann entsprechend nutzen?
00:53:55: Es ist... Die Prozesse fangen ja früher an oder hören später auf.
00:53:58: es ist nicht nur das was der Gast sieht und was seine Theke passiert sind auch die Dinge die wir im Backoffice haben.
00:54:04: Ein kleines Beispiel nur aus dem letzten Besuch der Zwei Parks wo ich die Diskussion gestartet habe.
00:54:10: kaum einer hat mehr als vier, fünfhundert Kilo in einem Regal lagern.
00:54:15: Warum?
00:54:16: Das ist so ein bisschen die Nenngröße ab wann man.
00:54:20: unterhalb von fünfhundert Kilo kann man Regale auch gut auf Rollen stellen.
00:54:23: Fragt mich hier einfach warum auf Rolln?
00:54:25: aus dem einfache Grunde wie oft... Wie ist mein Hygieneplan?
00:54:31: Von einem Tiefkühlhaus oder einem Kühlhaus?
00:54:34: Keiner.
00:54:35: Das Reinigen der Lagerkapazitäten ist nicht sehr gern gesehen, aber gerade im Tiefkühl, wenn mal ein Fruchtbeutel platzt oder wie auch immer durchaus notwendig.
00:54:44: Dann alles leer räumen und dann die Regale abbauen, dann ausfeuteln und das dauert!
00:54:50: Wenn ich das Farber habe kann ich die eben rausrollen und wieder rein.
00:54:57: In der Zeit wo es draußen ist, ist so viel Lagerkälte drin dass ich keine Antaueffekte habe.
00:55:04: Aus zwei Stunden reinigen mache ich zehn Minuten, ist aber etwas was kaum einer bedenkt.
00:55:12: Wir haben diese Konzerte für ein paar amerikanische Ketten aufgesetzt einfach nur weil in jedem kleinen Glied der Wertschöpfungskette gibt es Möglichkeiten Prozesse zu optimieren.
00:55:30: Und das ist nachher, dass was Mitarbeiter glücklich macht.
00:55:32: Es ist nicht so, dass der Mitarbeiter sie kontrolliert fühlt wenn er nur ein Tasse drücken muss.
00:55:37: Er freut sich ja, dass ihm vieles aus der Hand genommen wird, dass er sich um die Dinge kümmern kann wie wichtig sind nämlich die Interaktion mit dem Gast.
00:55:50: besseres Schlusswort, was wir jetzt auch nicht mehr hier aus diesem Gespräch rausgekitzelt bekommen.
00:55:56: Am Ende des Tages geht es ums Gästeerlebnis und dafür das für auch unsere Mitarbeitenden zufriedenständig solche Optimierungen oder solche tollen Produkt auswahlen und Synergien, die wir nachher da zusammensetzen können.
00:56:08: Florian ein ganz ganz liebes Dankeschön für all dein Input und Nuria vielen dank.
00:56:14: das was Thema heute mitgebracht hast wenn ihr draußen noch weitere Fragen haben solltet euch informieren möchtet wer ist denn eigentlich dieser Floriansel?
00:56:22: Und warum findet der Lageeinheiten auf Rollen so toll?
00:56:25: Findet ihr alles weiter natürlich über ihn und seine Tätigkeit in den Show Notes und alles weitere über uns findet ihr natürlich bei unserer bei, nein auf unserer Webseite www.vdu.org.
00:56:36: und wenn du Anregungen, Kritik oder Wünsche hast dann schreib uns doch einfach direkt gerne an infoatvdu .org.
00:56:42: ganz lieben Dank euch beiden und euch da draußen noch eine schöne Zeit.
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